Luft nach oben beim KJEC

Königsborner JECKönigsborner JEC
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Im insgesamt zweiten Auftritt des neu gestalteten Oberligateams der Bulldogs bezwang die Mannschaft von Coach Willi Tesch den Ligakonkurrenten Neusser EV verdient mit 4:3. Zu viele ausgelassene Torchancen, trotz teilweise überlegen geführtem Spiel, und nachlassende Kräfte zum Ende der Begegnung waren jedoch die Ursache für einen letztlich nur knappen Erfolg gegen den Regionalliga-Serienmeister vergangener Jahre. Die eingespielte und erfahrene Truppe von Trainer Andrej Fuchs entschied dann auch folgerichtig den Schlussabschnitt des Spiels für sich, nachdem es die Bulldogs zuvor bei einer 3:1-Führung versäumten, den oft zitierten Sack zuzumachen. Sicherlich ließ auch Michal Goga, der slowakische Neuzugang des KJEC, ein ums andere Mal seine Torgefährlichkeit aufblitzen, aber auch bei ihm sowie dem gesamten Team scheint noch deutlich Luft nach oben zu sein. Zumindest trug er sich sofort als Torschütze und Vorbereiter in die Spielstatistik ein und war stets anspielbarer Aktivposten. Die Tore erzielten Furda (2), Goga und Potthoff.

Im zweiten Spiel an diesem Wochenende trat man am Sonntag gegen den Nachbarn aus Hamm an. Allerdings war vom sonst üblichen Derbyfieber hitziger vergangener Partien diesmal rein gar nichts zu spüren. Selten war ein Vergleich der beiden Rivalen so nahezu emotionslos geführt worden. Beide Mannschaften begannen in der ersten Hälfte des Auftaktdrittels zwar vielversprechend und nach der schnellen Gästeführung in der zweiten Spielminute durch den Ex-Unnaer Milan Vanek jr. gelang den Bulldogs bei einer 5:3-Überzahlsituation schon in der neunten Minute der Ausgleich durch Niklas Proyer. Allerdings sollten die restlichen 50 Spielminuten dann eher langweilig verlaufen und wirklich aussagekräftige Erkenntnisse werden wohl weder Hamms Trainer Andreas Pokorny noch der KJEC-Coach Willi Tesch erlangt haben. Den Treffer markiert Proyer.

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