Löwen bleiben die Pechmarie – 2:3 gegen Rosenheim

Überraschungserfolg in Leipzig - Liesegang im TestÜberraschungserfolg in Leipzig - Liesegang im Test
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Die Revier Löwen Oberhausen bleiben die Pechvögel der Oberliga. 2:3 verloren sie nach der besten Saisonleistung das Spiel gegen die Star Bulls aus Rosenheim, bei dem eine 4:1- oder 5:1-Führung der der Raubkatzen nach dem zweiten Drittel angemessen wäre. „Ich darf gar nicht darüber nachdenken, was Nils Liesgang und Tobias Schwab für Chancen hatten“, meinte ein total geknickter Interimstrainer Thomas Rottluff nach dem Spiel. Der Löwen-Topscorer und der erstmals eingesetzte Iserlohner Youngster hatten neben Matthias Potthoff exzellente Einschussmöglichkeiten, scheiterten aber an Rosenheims Keeper Oliver Häusler oder verzogen knapp. Nils Liesegang und Sven Pütz mit seinem ersten Saisontreffer hatten die 2:0-Führung besorgt.

Von Beginn an agierten die Löwen diszipliniert, konnten sich bei den Angriffen der Gäste auf Thomas Jetter verlassen und erspielten sich von Minute zu Minute eine größere Überlegenheit. „Es war unsere erste lange Busfahrt und die hat den Spielern zwei Drittel lang in den Knochen gesteckt“, entschuldigte sich Gästecoach Ron Chyzowski für den schwachen Auftritt des Tabellenzweiten in den ersten 40 Minuten, aus dem die Raubkatzen leider kein Kapital schlagen konnten. „Es ist ein ganz schön ätzendes Gefühl, wenn man plötzlich der Mannschaft nicht selbst auf dem Eis helfen kann, sondern eher hilflos von der Bank aus dem Treiben zusieht.“, wurmte Thomas Rottluff die Niederlage mächtig. Das lag aber auch an en Gegentreffern Nummer zwei und drei. Dem Rosenheimer Ausgleichstreffer war ein klarer Handpass vorausgegangen und die vom bis dahin gut agierenden Schiedsrichter Korb aus Bremen dann vier Minuten vor dem Ende verteilte Strafzeit gegen Lars Gerike war ein Witz, Er fiel auf eine Schwalbe von Gerikes Gegenspieler herein.

Beim Spiel in Füssen am Sonntag fehlen zwar die Förderlizenzler Potthoff, Sondermann und Schwab, aber Christoph Jahns stößt mit Billigung des Mannschaftsarztes Dr. Jochen Veit wieder zum Team. „Es geht auch nicht anders! So haben wir wenigstens den vierten Verteidiger“, beißt Jahns die Zähne zusammen.