LHH verliert 1:8 gegen Frankfurt

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„Die haben nicht so gespielt, wie es sich für die Aufstiegsrunde gehört“, sagte der Coach. „Frankfurt hat gekämpft, die Tore gemacht, hinten gut gestanden und keine Fehler gemacht. Und genau das spiegelt sich im Ergebnis wider. Das war nur peinlich von uns.“

Nach drei Minuten gingen die Gäste in einer relativ ausgeglichen Anfangsphase in Führung – Adrian Ostendorff netzte zum 0:1 ein. Doch die Antwort der Young Stars folgte nur 45 Sekunden später. Nachdem Jiri Svejda gescheitert war, egalisierte Milan Vanek zum 1:1 (4.). Im weiteren Verlauf hatten beide Teams die Möglichkeit, in Front zu gehen. Auf Seiten der Hammer war für die Löwen spätestens bei LHH-Goalie Benjamin Voigt Endstation. In der Offensive scheiterten unter anderem Vanek (14.) und Svejda – zunächst in der 15. Minute und kurz vor der Pause, als er zwar zwei Gegenspieler düpierte, nicht aber Löwen-Schlussmann Ilja Doroschenko (19.).

„Spätestens nach dem ersten Drittel hätte jedem bewusst sein müssen, dass wir hier nicht mit Hacke, Spitze, eins, zwei, drei durchkommen“, schimpfte Reinke. Es änderte sich jedoch wenig: Kurz nach Wiederbeginn nutzten die Gäste ihre numerische Überlegenheit aus, indem Paul Knihs das 1:2 markierte (22.). In der Folge waren die Hammer zwar erneut um den direkten Ausgleichtreffer bemüht, doch die Frankfurter Defensive war gut eingestellt und hielt die Räume eng.

Darauf waren es wiederum der Regionalliga-Meister, der innerhalb von 21 Sekunden die eklatanten Defensivpatzer der Hammer ausnutzte und durch Anton Knihs und Jan-Jaap Natte auf 1:4 (29.) erhöhte. LHH-Coach Reinke nahm darauf eine Auszeit, nach der sein Team wieder konsequenter nach vorne spielte – allerdings ohne die erhoffte Effektivität. Nachdem Frankfurts Simon Barn in der 42. Minute zum 1:5 getroffen hatte, hatten die Gastgeber mehrere Unterzahl-Situation, die sich nicht für sich nutzten. Die Löwen waren hingegen effektiver und ließen weitere Tore durch Max Seylier (52.), Michael Schwarzer (53.) und Simon Barg (57.). Nach dem 1:7 ging Voigt, der von seinen Vorderleuten zu oft im Stich gelassen wurde, vom Eis, und Marvin Nickel hütete in den letzten acht Minuten das LHH-Gehäuse.

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