Leipzig rutscht nach Niederlage in Passau auf Platz 3 ab

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Die Blue Lions Leipzig verloren am Sonntag im Kampf um die Tabellenspitze der Oberliga Nord weiter an Boden. In der Auswärtspartie bei den Passau Black Hawks kassierten die Travnicek-Schützlinge mit einem 3:4 die dritte Auswärtsniederlage in Folge. Verfolger Bad Nauheim zog mit einem Sieg beim Tabellenführer aus Hannover (5:3) an den Lions vorbei.

Ohne die gesperrten Jens Müller (dritte 10-Minuten Strafe) und Andreas Felsch (Spieldauer) sowie den verletzten Florian Eichelkraut erwischten die Messestädter in der Donaustadt einen denkbar schlechten Start, erst waren sie gleich zu Beginn durch die einzige Strafzeit des Spiels zwei Minuten in Unterzahl, kurz nach Ablauf der Strafe gerieten sie durch den Treffer von Gantschnig mit 0:1 in Rückstand. Doch wie auch in den Spielen zuvor stimmte die Moral bei den Lions, unbeeindruckt vom Rückstand kamen sie nur 116 Sekunden nach der Führung der Gastgeber durch Potac zum 1:1 Ausgleich. Sieben Minuten später das gleiche Spiel, Führung Passau, postwendend, das heißt innerhalb von 16 Sekunden, der Leipziger Ausgleich durch Bartell. Die Antwort auf den dritten Passauer Treffer kurz vor der Pausensirene folgte dann jedoch erst im Mittlelabschnitt. Hier war es Lars Müller der drei Minuten nach Wiederanpfiff die Führung von Schwarzkugler egalisierte. Auf die abermalige Führung der Black Hawks drei Minuten vor Ende der Partie fanden die nur mit 14 Feldspieler angereisten Blue Lions allerdings keine schnelle Antwort mehr, so dass sie am Ende mit leeren Händen, sprich ohne Punkte, die Heimreise antreten mussten.

Leipzig ist drauf und dran in die erste sportliche Krise der Saison zu rutschen. Nach insgesamt „nur” zwölf Zählern aus dem Monat November begann der Start in den Weihnachtsmonat Dezember mit Null Punkten zumindest denkbar schlecht. Es scheint als hätte, nach den „fleißig” unnötige Strafzeiten „sammelnden” Verteidigern, nun auch noch die Stürmer das Selbstvertrauen verlassen. Ein logische Erklärung für die im Moment herrschende Abschlussschwäche gibt es zumindest nicht. Selbst Löwenbändiger Zdenek Travnicek weiß aktuell kein Allheilmittel gibt sich aber kämpferisch: „Wir müssen nach vorn schauen und uns durch ordentliche Trainingsarbeit selbst neues Selbstvertrauen erarbeiten. Ziel muss es sein, so schnell wie möglich aus diesem Tief rauszukommen.” (www.eishockey-leipzig.de)

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Selber Wölfe Selb
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Eisbären Regensburg Regensburg
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