Können die Black Hawks ihre Auswärtsserie fortsetzen?

Indians zu Gast bei den Black HawksIndians zu Gast bei den Black Hawks
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Die Passau Black Hawks gelten nach zuletzt drei Auswärtssiegen in Folge als eine der besten Auswärtsmannschaften der Liga. Trotzdem wären die Verantwortilchen des Oberligisten am Freitagabend in Peiting mit einem Punkt durchaus zufrieden.

Mit der Begegnung in der Eissporthalle Peiting komplettieren die Hawks heute die Hinrunde der ersten der gesamt drei Spielrunden gegen die Südmannschaften. Der EC liegt aktuell auf Platz zwei der Südgruppe und hat als Saisonziel auch klar die Playoffs ausgegeben. Bislang mussten sich die Oberbayern zu Hause nur den Jokern aus Kaufbeuren geschlagen geben. Die Peitinger verfügen mit über den besten Sturm der Liga, stellen sie mit Simon Barg, Lubor Dibelka und Markus Keppeler doch gleich drei Topscorer der Liga. Für die Black Hawks, die weiter auf Goalie Sandro Agricola verzichten müssen, wird es nicht leicht werden für eine weitere Überraschung zu sorgen.

Allerdings strotzt die Mannschaft nach den Erfolgen des letzten Wochenendes und dem damit verbundenen Tabellenplatz vier vor Selbstbewusstsein. Gerade die bisherigen Leistungen in den Auswärtsspielen haben gezeigt, dass sich die Feistl-Truppe nicht verstecken muss. Außerdem scheinen die Passauer Stürmer auf gegnerischem Eis besonders motiviert das Tor zu treffen. Die Black Hawks können sich heute auch wieder über den Rückhalt der Fans verlassen, da die beiden großen Fanclubs wieder einen Bus organisieren konnten.

Am kommenden Sonntag haben die Black Hawks dann eine Rechnung mit dem TEV Miesbach offen. Das Hinspiel vor zwei Wochen konnten die Hawks zwar mit 6:5 für sich entscheiden, doch ist den Passauern das Spiel in eher unschöner Erinnerung. Die Miesbacher fielen nämlich durch eine überharte und unfaire Spielweise auf, die zu Verletzungen bei Andi Popp und Alex Feistl führte. Nach Spielende beim eigentlichen Handshake kam es dann nochmals zu Übergriffen seitens der Miesbacher Spieler. „Mit den Miesbachern verbindet unsere Mannschaft seit diesem Spiel nicht gerade echte Freundschaft“, so Hawks-Vorstand Christian Eder. „Das, was da in den letzten Minuten ablief, hatte nichts mehr mit Eishockey oder Sport zu tun.“ Die Rechnung für dieses Verhalten wollen die Black Hawks dem TEV aber sportlich präsentieren und sie mit null Punkten und möglichst vielen Gegentreffern wieder nach Hause schicken. Dass die Truppe um Trainer Klaus Feistl das auch kann hat sie ja am letzten Wochenende bewiesen, als sie den ersten Heimsieg feiern durfte.


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