Knoten im Mitteldrittel geplatzt: ERC Selb gewinnt gegen Leipzig mit 8:2

Erster Heimerfolg: "Wölfe" gewinnen 3:0 gegen Berlin CapitalsErster Heimerfolg: "Wölfe" gewinnen 3:0 gegen Berlin Capitals
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Der ERC Selb gewann nach zwei Niederlagen gegen Crimmitschau und Regensburg sein gestriges Testspiel gegen Regionalligist EHC Leipzig mit 8:2 (1:0; 5:2; 2:0). Die "Wölfe" taten sich gegen die "Eislöwen" aus Leipzig im ersten Abschnitt sehr schwer, fanden in keinster Weise zu ihrem Spiel, Fehlpässe und Abstimmungsprobleme kennzeichneten die Szene. Der Regionalligist seinerseits versuchte aus der Verunsicherung der Hausherren Kapital zu schlagen, hätte in der 6. Minute sogar in Führung gehen müssen, doch der ehemalige Selber Schramm und auch Schwarz zeigten Nerven gegen den gutaufgelegten Kai Fischer. Selbst nach der 1:0 Führung durch Holger König kehrte nicht die gewünschte Ruhe ins Selber Spiel ein, zu verfahren, keine Anspielstationen im Angriffszentrum. Möglichkeiten, wie von Sascha Jaworin, der freistehend vor Gästegoalie Selle aufkreuzte (16. Min) hatten Seltenheitswert. Die letzte gute Szene im keinesfalls berauschenden ersten Abschnitt hatten die Gäste durch Taylor, der zweimal hintereinander an Fischer scheiterte. Die Kabinenpredigt von Trainer Rautalammi scheint Früchte getragen zu haben, denn wie verwandelt liefen die "Wölfe" im Mittelabschnitt zu großer Form auf. 147 Sekunden waren gespielt, als der an diesen Abend auffälligste Akteur, Holger König zum zweiten Male einnetzte. Der Torjubel war noch nicht verhallt, als Dale Crombeen per Drehschuss nur 29 Sekunden nach dem zweiten Treffer das 3:0 nachlegte. Dale Crombeen war es auch, der wenig später bei 5/3 Überzahl seinen Torriecher unter Beweis stellte und auf Zuspiel von Eden das 4:0 markierte. Die "Wölfe" hatten Blut geleckt, kombinierten nun ausgelassen, die Scheibe lief gut, aber Bruder Schlendrian verhalf den Gästen zu verkürzen. Richter nutzte einen "Aussetzer" der Selber Hintermannschaft zum 1:4, 39 Sekunden später stand Bärschneider nach klarem Icing freistehend vor Fischer und sagte Danke zum 2:4. Die Selber rissen aber das Geschehen wieder schnell an sich, Dale Crombeen, der mit Marc Garthe gut harmonierte, selbst hatte gute Chancen, scheiterte jedoch am inzwischen eingewechselten Goalie Bierzahn. Sehenswert der Treffer zum 5:2, als Dale Crombeen uneigennützig Sascha Grögor in Szene setzte. Selbst in Szene setzte sich Holger König, der 44 Sekunden vor der zweiten Pausensirene mit einem sehenswerten Rückhandschuss zum 6:2 die Verhätnisse wieder zurecht rückte. Im Schlussabschnitt war beim Gast aus Leipzig die Luft raus, die "Wölfe" die dominierende Mannschaft auf dem Eis, welche sich zahlreiche Chancen herausspielte, jedoch diese nicht in weitere Treffer ummünzte. Seine gute Leistung unterstrich Stephan Trolda mit seinem Treffer zum 7:2. Den Schlusspunkt setzte Verteidiger Timo Ahmaoja, der im Nachschuss zum Endstand von 8:2 einschoss. Abgesehen vom ersten Abschnitt ein unterhaltsames Spielchen, das Ergebnis darf in keinster Weise überbewertet werden, der zweite Abschnitt mit sehenswerten Spielzügen machte Spaß auf mehr. Überragender Akteur auf dem Eis, nicht nur wegen seiner drei Treffer, war Holger König. Dale Crombeen wirkte lauffreudiger und aktiver im Gegensatz zu seinen ersten beiden Auftritten, harmonierte zwischenzeitlich ansehnlich mit Marc Garthe und Sascha Grögor. "Testspieler" David Cermak durfte neben Vaclav Mandous agieren, beide boten eine zufriedenstellende Partie. In der Abwehr gefielen neben einen verbesserten Goalie Kai Fischer Cory Holden und Björn Eden. Jouni Kulonen, der im ersten Abschnitt wieder sehr blass blieb, mußte aufgrund Leistenprobleme nach 20 Minuten pausieren. Mit der Nummer 10 lief mit Hannes Siegeris ein "Test-Juniorenspieler" aus Timmendorf auf. Siegeris spielte gestern bei den Junioren mit, machte einen guten Eindruck und durfte somit ins Trikot der Ersten schlüpfen.

Auf vielfachen Wunsch der Fans und eines erheblichen Fanpotentiales im Raum Hof und Umgebung, entschloss sich der ERC Selb auch weiterhin die nachstehende Kartenvorverkaufsstelle in Hof/Saale beizubehalten:

SIN-A-MATIC, Holger Schmölz, Altstadt 36, 95028 Hof

Tel.: 09281/889737; Fax: 09281/889738; Email: [email protected]

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr und Samstag 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Bei Holger Schmölz, einem langjährigen und treuen Fan des Selber Eishockeysportes sind mit Beginn der Punktspielrunde für alle Heimspiele der "Selber Wölfe" folgende Kategorien im Vorverkauf erhältlich: Kategorie B Stehplatz ermäßigt, Kategorie C Stehplatz, Kategorie D1 Sitzplatz Mitglied und Kategorie D2 Sitzplatz Anmerkung: Bei Ermäßigung nur eine Karte pro Person und ausschließlich nur mit Nachweis (Schüler-/Studenten-/Wehrdienst-Zivildienst-/Rentner-/Behinderten-/Mitgliedsausweis). keine EC-Kartenzahlung Alle anderen Preiskategorien sind nur an der Abendkasse erhältlich.

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