Knappe Niederlage beim Tabellenführer

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Mit 4:2 (3:0, 1:1, 0:1) unterlagen die Roten Teufel am Mittwochabend beim souveränen Tabellenführer Herner EV. Kaum eine Chance ließen die Gastgeber den Teufeln in den ersten Minuten, zu dominant waren die Crusaders, die durch Taube in der zweiten Minute bereits die große Chance zur Führung hatten, doch Ackers war mit einem big save zur Stelle. Aber auch er war machtlos, als Schenkel nach einem schnellen Gegenstoß in der vierten Minute das 1:0 für Herne markierte. Und die Crusaders machten weiter Druck: Taube machte nach einem gewonnenen Bully in der 5.Minute das 2:0, nur 24 Sekunden später markierte Fischbuch das 3:0, mit dem das Match eigentlich schon gelaufen war. Auf diesem Ergebnis ruhten sich die Gastgeber anschließend ein wenig aus, so dass die Gäste zu Chancen durch Schwab und Richardson kamen, doch Vajs im Tor der Hausherren war zur Stelle.

Nicht viel anders verlief das Mitteldrittel: Doherty traf nur 84 Sekunden nach Wiederanpfiff zum 4:0, das den Gastgebern natürlich noch mehr Gelegenheit gab, das Spielgeschehen runterzuspielen. Zumindest den Anschlusstreffer in Überzahl konnte Kevin Richardson in der 37. Minute markieren, um für das letzte Drittel noch einen Keim der Hoffnung für die gut 150 mitgereisten Fans aufrecht zu erhalten.

Und diesen nutzten die Hessen, die trotz der Unterlegenheit zu keiner Zeit aufgaben und versuchten, Druck in Richtung des Herner Tors zu machen. Piwowarczyk markierte in zweifacher Überzahl in der 51.Minute somit das 4:2, nach dem die Kurstädter noch einmal alles probierten. Die Hausherren verteidigten den Vorsprung aber clever, so dass die Hessen keine Punkte mit nach Hause nehmen. „Wir haben zwar ein gutes Spiel gemacht, aber in den ersten Minuten haben wir es verschlafen. Ein Spiel dauert nun mal 60 Minuten, und über die komplette Distanz haben wir nicht die Leistung gezeigt, um hier Punkte mitnehmen zu können“, so EC-Coach Fred Carroll auf der anschließenden Pressekonferenz. „Wir kamen stark ins Spiel und haben uns das Leben mit Strafzeiten dann selber schwer gemacht. Daraus müssen wir für den Rest der Saison lernen“, urteilte HEV-Trainer McDonald nach der Partie.

Die Kurstädter bleiben in der Tabelle trotz der Niederlage auf dem sechsten Rang mit drei Punkten Rückstand auf den begehrten vierten Platz, der in den Play-offs Heimrecht bedeutet. Das nächste Spiel bestreiten die Roten Teufel am zweiten Weihnachtsfeiertag - also bereits am kommenden Samstag um 19 Uhr vor heimischen Publikum, wenn der EHC Klostersee im Colonel-Knight-Stadion gastiert. Zu diesem Match haben die Hessen wieder eine Full-House-Aktion ins Leben gerufen mit vielen tollen Überraschungen rund um das Spiel.

Tore: 1:0 (3:51) Schenkel (Puhakka, Schadewaldt), 2:0 (4:30) Taube (Fischbuch, Ziolkowski), 3:0 (4:54) Fischbuch (Ziolkowski, Taube), 4:0 (21:34) Doherty (Schenkel, Bader), 4:1 (36:49) Richardson (Gare, Piwowarczyk/5-4), 4:2 (50:26) Piwowarczyk (Richardson, Eade/5-3). Strafen: Herne 16, Bad Nauheim 4. Zuschauer: 1101.


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