„Knallerspiel“ gegen Duisburg

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Die Ruhrstädter liegen aktuell mit nur einem Zähler Rückstand hinter den Hessen auf Platz vier der Tabelle, zu den zweitplatzierten Essenern sind es für die Gäste vier und für die Hausherren nur drei Punkte, so dass man von einem echten „Sechs-Punkte-Spiel“ sprechen kann. Mit einem „Dreier“ könnten sich die Gastgeber somit den zweiten Platz von den spielfreien Moskitos zurückholen und gleichzeitig den Vorsprung auf Duisburg ausbauen. Nicht von ungefähr spricht man da von „Big Points“, die es in dieser Partie zu vergeben gilt.

Die Füchse haben seit der 1:4-Heimniederlage gegen den EC Bad Nauheim am 19. Dezember nur eine einzige Partie verloren – und zwar am vergangenen Freitag mit 1:3 in Ratingen, was sicherlich eine Überraschung darstellte. Die übrigen neun Spiele hat das Team von Trainer Andreas Lupzig allesamt gewonnen, hierunter waren auch ein 5:3 gegen Essen sowie ein 3:2-Erfolg nach Penaltyschießen in Dortmund. Die Gäste wollen noch ein Wort mitsprechen bei der Frage, wer am Ende die vermeintlich beste Ausgangsposition für die Zwischenrunde und die Playoffs haben wird. Selbst Platz eins ist für die drei Verfolger allesamt noch in Reichweite, da sind die direkten Spiele gegeneinander natürlich am wichtigsten. Gegen Essen haben die Wedauer den besseren direkten Vergleich bereits sicher, gegen Bad Nauheim kann dies im vierten Spiel morgen Abend ebenfalls klar gemacht werden. Gegen Dortmund ist das Geschehen mit jeweils zwei Siegen und zwei Niederlagen ausgeglichen, so dass die Duisburger im internen Ranking der ersten vier Clubs derzeit am stärksten einzuschätzen sind. Mit einem Blick auf den Kader kommt dies aber auch nicht von ungefähr: in der Abwehr ist das Team mit DEL erfahrenen Akteuren wie Anton Bader, Alexander Engel (fällt durch Kreuzbandriss aus) und Brad Burym topbesetzt, und auch im Angriff tummeln sich mit Alexander Selivanov (Ex-NHL-Profi), Jan Taube oder dem früheren Teufel Franz Fritzmeier große Namen des Eishockeys. Im Tor steht mit Etienne Renkewitz zudem ein 22-jähriges Talent, das bei den Grizzlys aus Wolfsburg bereits DEL-Erfahrung gesammelt hat und aktuell mit einer Förderlizenz für Düsseldorf aufläuft. Ein ganz dicker Brocken kommt da also auf den EC Bad Nauheim im Colonel-Knight-Stadion zu.

Nach den beiden Heimniederlagen im bisherigen Saisonverlauf gegen Duisburg wollen die Roten Teufel im dritten Anlauf natürlich die Punkte in der Kurstadt behalten. Rechtzeitig zu diesem Spitzenspiel kann Trainer Fred Carroll wieder auf einen kompletten Kader zurückgreifen, nachdem der gesperrte Igor Filobok ebenso ins Team zurückkehrt wie die zuletzt geschonten Verteidiger Christian Franz und Oliver Bernhardt. Die Gastgeber, die mit Lanny Gare den Topscorer der Liga stellen (gefolgt von Tobias Schwab und Kyle Piwowarczyk auf den Plätzen zwei und drei), haben demnach alle Variationsmöglichkeiten vor diesem wichtigen Wochenende (Sonntag gastiert man in Essen). „Wir setzen voll auf die Fans und ihre wichtige Unterstützung in diesem Topspiel“, sagt Geschäftsführer Andreas Ortwein, der eine stimmungsgeladene Partie erwartet. „Aus Duisburg haben sich gut einhundert Fans angesagt“, so der Butzbacher, der auf ein volles Haus hofft, das diese Partie auch verdient hätte.

Im Rahmenprogramm wird in der ersten Drittelpause das Quiz „Felix fragt“ aufgelöst und der Gewinner gekürt. Darüber hinaus werden je drei EC- und Duisburg-Fans gegeneinander in einem Torwandschießen antreten. In der zweiten Pause gibt es wieder ein Puckwerfen, bei dem es ebenfalls etwas zu gewinnen gibt. Pucks hierfür können an der Fanbude erworben werden. In der Geschäftsstelle ist nur morgen exklusiv das „Fantrikot des Tages“ für lediglich 25 Euro erhältlich.

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