Klarer 9:1-Sieg für die Eisbären gegen Netphen

Klarer 9:1-Sieg für die Eisbären gegen NetphenKlarer 9:1-Sieg für die Eisbären gegen Netphen
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Sonst gehe der Sieg aber „absolut in Ordnung“, so der Coach, der ohne Pierre Schulz (Adduktoren-Zerrung) auskommen musste. Dagegen gab Constantin Wichern nach seiner Schulterverletzung sein Comeback auf dem Eis. Die Eisbären starteten vor 472 Zuschauern in der Eissporthalle fulminant in die Begegnung, gaben schon in der ersten Minute die ersten Warnschüsse durch Christian Gose und Milan Vanek ab, und nach 78 Sekunden folgte die 1:0-Führung: Martin Köchling tunnelte EHC-Keeper Alfred Sirringhaus. Nur wenig später hatte der Schlussmann der Sauerländer mehr Glück, als er einen Schuss von Gose an den linken Pfosten lenkte (3.).

Doch wer Tore für die Gastgeber im Minutentakt erwartete, wurde enttäuscht. Denn die Eisbären agierten oft zu gehemmt, zu kompliziert, zu verkrampft, zu inkonsequent, kassierten darüber hinaus unnötige Zeitstrafen, „die unseren Spielfluss gehemmt haben“, ärgerte sich Plate. So kam auch Netphen zu der einen oder anderen Möglichkeit – wie in der fünften Minute durch den Ex-Hammer Tim Linke, doch dessen Schuss war für Patrick Hoffmann, der für Benjamin Voigt das Tor hütete und seine Sache sehr ordentlich machte, leichte Beute. Die Hammer waren zwar weiterhin die bessere Mannschaft, münzten dies aber nicht in weitere Treffer um. Malte Bergstermann vergab nach Doppelpass mit Gose (9.), Jiri Svejda nach Zweikampfgewinn im gegnerischen Drittel (10.) sowie Christian Nieberle und Nils Sondermann, die beide Sirringhaus nicht bezwangen (13.). Die größte Möglichkeit zum Ausgleich bot sich den Gästen, als Patrick Schnieder, ebenfalls früher im Hammer Trikot, einen Konter nicht verwandelte (19.). Kurz zuvor überwand Robin Loecke den Gästekeeper nicht.

In der Pause hatte Plate zwar die gleichen Worte gefunden wir schon vor der Partie, „aber etwas lauter“, versuchte der Coach seinen Mannen erneut zu verstehen geben, „einfach und direkt zu spielen und die Scheibe laufen zu lassen“. Diesmal kam die Botschaft an. Hamm agierte fortan mit größerer Leichtigkeit und ließ in den Abschnitten zwei und drei nur acht Torschüsse des EHC zu – einen davon durch Johannes Harnsek, dessen Alleingang Hoffmann sicher parierte (23.). Kurz davor war bereits das 2:0 gefallen, das Milan Vanek markierte (22.). In der 26. Minute erhöhte Malte Bergstermann auf 3:0. In der folgenden Überzahl-Situation bauten die Eisbären dann so viel Druck aus, dass sie den vierten Treffer förmlich erzwungen haben. Zunächst waren Nils Sondermann und Patrik Flasar erfolglos (32.), ehe es Svejda war, der die Scheibe zum 4:0 über die Linie schob (33.). Es folgte ein Gegenstoß der Gäste, mit dem sie auf 4:1 verkürzten: Der Puck knallte erst an die Latte und von dort unglücklich an Hoffmann, so dass das Spielgerät über die Linie ging. Doch Vanek besorgte nur 12 Sekunden später die Antwort – das 5:1 (35.).

Auch im Schlussdurchgang war Hamm klar überlegen. Gose gelang es jedoch nicht, eine Direktabnahme nach Bergstermann-Zuspiel zu verwandeln, Vanek scheiterte nach Zuspiel von Matthias Potthoff ebenso wie Bergstermann, nachdem er sich stark gegen drei EHC-Akteure durchgesetzt hatte (beide 49.). Zwei Minute später war Potthoff auf dem Weg zum nächsten Treffer, wurde dann aber von Florian Schäfer an der Torchance gehindert. Den fälligen Penalty verwandelte der 23-Jährige selbst ganz sicher zum 6:1 (51.). Es folgten weitere Treffer durch Bergstermann in Überzahl (54.), Christian Nieberle (58.) und Vanek (60.), so dass die Eisbären am Ende doch für klare Verhältnisse sorgten und „den Klassenunterschied sichtbar“ (Plate) machten.


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