KJEC sauer über Herden-Einlage

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Tim Schneider (18), der ehemalige Förderlizenz-Spieler der Iserlohn Roosters, ist ein talentierter Allrounder, der sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung eingesetzt werden kann. In den ersten Trainingseinheiten bestätigte er den guten Eindruck, den sein Trainer Waldemar Banaszak bereits aus gemeinsamen Zeiten bei der Iserlohner Regionalligamannschaft gewonnen hat.  Stefan Streser (18) allerdings wird beim Spiel- und Trainingsbetrieb in Unna zunächst nur temporär teilnehmen, ist er doch derzeit als Stürmer im DNL-Team der Kölner Haie eine feste Größe. Und nur wenn sein eigentliches Team spielfrei hat, kann der vom Kölner DEL-Club mit einer Förderlizenz ausgestattete Angreifer jetzt schon das Trikot der Bulldogs tragen, ab Mitte Februar dann soll dies zur Regelmäßigkeit werden. Streser spielte schon mit Schneider gemeinsam im Iserlohner Nachwuchs, wo beide 2007/2008 die deutsche Jugendmeisterschaft und damit seinerzeit auch den Aufstieg in die DNL feierten. Herzlich Willkommen in Königsborn bei den Bulldogs also, Tim Schneider und Stefan Streser. Wenn alles nach Plan läuft, dann sollten für beide Neuzugänge am Wochenende schon die Spielberechtigungen vorliegen.

Dort geht es dann zunächst am Freitagabend zum haushohen Favoriten, den Essener Moskitos. Die Ankündigung, dass der Gegner seinen nun für die Oberliga spielberechtigen Präsidenten und eifrigen Trainingsgast der letzten Tage, Joachim Herden, im Schlussdrittel bei einem entsprechenden Spielstand zu Gunsten der Moskitos ins Tor beordern möchte, wollen die Verantwortlichen des KJEC nicht kommentieren. „Sicherlich hat diese Aktion einen faden Beigeschmack und die neuformierte Oberliga im ersten Reformjahr damit ihren ersten echten Aufreger. Denn anstatt Plattform für Kabaretteinlagen zu sein, sollte sie sich darauf besinnen ein fester und seriöser Baustein der deutschen Eishockeystrukturen zu werden. Die Königsborner Jungs um Kapitän Matthias Potthoff werden sicherlich auf ihre Art und Weise damit umgehen und antworten“, erklärte der Verein in seiner Mitteilung. Spielbeginn am Essener Westbahnhof ist um 20 Uhr.

Am Sonntag erwartet der KJEC zuhause um 18:30 Uhr die Füchse vom EV Duisburg  Dreimal trafen sich auch hier beide Teams bereits in dieser Saison. Zuhause unterlagen die Bulldogs zu Saisonbeginn einmal denkbar knapp mit 4:5, mussten danach aber zwei klare Niederlagen gegen die dann in Form gekommenen Ruhrpottler einstecken. Das routinierte Team um Ex-NHL-Profi Alexander Selivanov hat sich im Kreise der Top-4 der Liga etabliert und zuletzt auch gegen die Mitfavoriten aus Dortmund, Essen und Bad Nauheim stets stark aufgespielt. Die junge Mannschaft aus Unna sollte also gewarnt sein und sich richtig ins Zeug legen, um den zu erwartenden Angriffswirbel einzudämmen.

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