Keine gute Stimmung vor dem Herne-Spiel

Indians zu Gast bei den Black HawksIndians zu Gast bei den Black Hawks
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Mit den HEV Ruhrpott Crusaders treffen die Black Hawks Passau am Sonntag um 18.30 Uhr auf einen der Favoriten der Oberliga. „Mit den Crusaders haben wir noch ein Hühnchen zu rupfen. Die sollen nur kommen. Letztes Jahr haben die sich nach der Niederlage bei uns fürchterlich aufgeführt, unsere Fans angepöbelt und das Schild über dem Kabinentrakt zerstört. Allein deshalb glaube ich, dass Mannschaft und Fans heiß sind auf diese Startruppe“, ist Vorstand Christian Eder bereits Tage vor dem Spiel hochemotional.

Es ist im Grunde das Duell David gegen Goliath, das am kommenden Sonntag die Black Hawks erwartet. Blickt man auf den Kader des Ruhrpottvereins, so liest man fast nur Namen, die mehr als zweitligatauglich sind. Nominell ist bei diesem Kader die einzige Gefahr, dass es zu viele Könige und zu wenig Ritter gibt. Und genau da liegt die Stärke der Passau Black Hawks. Die Mannschaft ist beim Passauer Oberligisten der Star. Bereits in dieser frühen Phase der Saison wird deutlich, dass sich bei den Habichten keiner für Drecksarbeit zu schade ist. Jeder kämpft für jeden, und Trainer Klaus Feistl kann sich auf den Einsatz bei seiner Mannschaft verlassen.

Nach den beiden Niederlagen am vergangenen Wochenende war es in den Trainingseinheiten für Feistl wichtig, das Selbstvertrauen wieder zu stärken. Beide Gegner des vergangenen Wochenendes waren jeweils favorisiert und beide Male konnte sich die Truppe um Kapitän Mike Muller auf Augenhöhe präsentieren. Besonders bitter war die Niederlage in letzter Minute gegen Rosenheim. Doch deshalb wird die Mannschaft auch mit entsprechend Wut im Bauch aufs Eis gehen. Geht es am Sonntag nach dem Willen der Spieler, dann wollen sie sich erneut im ersten Drittel einen Vorsprung erarbeiten um den Kreuzrittern gleich den Schneid abzukaufen. Wird die Startruppe nämlich nervös, so neigen sie dazu sich selbst mit Strafen zu dezimieren. Für die Black Hawks bedeutet das in erster Linie Ruhe bewahren und sich nicht provozieren lassen. Für Klaus Feistl wird das Spiel ohnehin wahrscheinlich zur Nervenprobe: Aufgrund einer Spieldauerdisziplinarstrafe, die er nach dem Rosenheimspiel hinnehmen musste, wird er das Spiel wahrscheinlich nur von der Tribüne aus beobachten können.

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