Kein Happy-End vor vollem Haus

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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So hat sich der EC Peiting den Start in die Endspielserie der Oberliga Süd nicht vorgestellt. Gegen den ESV Kaufbeuren setzte es in den ersten beiden Spielen zwei Niederlagen. Nach dem 2:3 nach Verlängerung in eigener Halle unterlag die Mannschaft von Trainer Leos Sulak in Kaufbeuren mit 1:4. Bei einer weiteren Niederlage am Dienstagabend droht bereits das vorzeitige Ende der Meisterträume.

„Zuhause war die Niederlage unglücklich. In Kaufbeuren setzte sich die Routine der Allgäuer durch“, bilanzierte Sulak nach den zwei Spielen. Der Finalauftakt vor ausverkauften Haus in Peiting hatte alles was das Herz eines Eishockey Fans begehrte. Die Rekordkulisse von 2400 Zuschauern bekam hohes Tempo, Einsatz und Kampf bis in die Verlängerung geboten. Im ersten Durchgang erarbeiteten sich die Peitinger die besseren Chancen. Allerdings machten Lubor Dibelka und Simon Barg, die sich die besten erarbeiteten, nichts daraus. Wie es besser geht bewiesen die Gäste zu Beginn des Mittelabschnitts als McFeeters (22.) und Webb (24.) auf 0:2 stellten. Die Hausherren antworteten aber prompt. Ales Kreuzer mit einer Einzelaktion und Barg, dessen Schuss ESVK-Goalie Conti sich ins eigene Netz beförderte sorgte für ausgeglichene Verhältnisse. In der Folge neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken. Im intensiven aber fairen Duell kamen die Peitinger im Schlussdurchgang wieder zu den besseren Chancen, die aber erneut nichts einbrachten. In der Verlängerung bewiesen dann die Kaufbeurer ihre Effektivität in Überzahl. Kurz vor Ablauf einer umstrittenen Strafzeit markierte Ekblad (69.) den Siegtreffer. „Wenn wir nach dem ersten Drittel 3:1 führen, schaut es anders aus“, grummelte der ECP-Coach den vergebenen Chancen nach.

In Kaufbeuren gaben die Hausherren den Ton an. Mit der zweiten guten Gelegenheit brachte Ekblad den ESVK erneut in Überzahl auch in Front. Die Peitinger kamen erst zum Ende des Drittels zu ersten guten Gelegenheiten. Dibelka (17.) schaffte mit einer schönen Einzelaktion auch gleich den Ausgleich. Im Anschluss hatte Milos Vavrusa aber Pech, dass sein Schuss nur am Pfosten landete. Im zweiten Durchgang änderte sich nicht viel. Die Hausherren gaben den Ton an, während der ECP auf Konter setzte. Kurz vor der zweiten Pause hatten die Peitinger schließlich Glück, als Webb das Gestänge traf und McFeeters an ECP-Goalie Stefan Vajs scheiterte. Im Gegenzug hatte aber auch Conti bei einer Dibelka Chance Gelegenheit sich auszuzeichnen. Im letzten Durchgang blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Ein Pfostentreffer von McFeeters (47.) bildete dann den Auftakt zur Entscheidung. Wenig später zielte McFeeters beim 1:2 (50.) besser. Nachdem die Peitinger im Anschluss eine Überzahlsituation nicht nutzten, sorgten die Hausherren mit einem Doppelschlag durch Webb und Selea (55.) innnerhalb von 15 Sekunden für klare Verhältnisse. „Das waren drei individuelle Fehler“, ärgerte sich Sulak nach den Gegentreffern. Sollte sein Team nun das dritte Spiel zuhause gewinnen, kommt es am Freitag in Kaufbeuren zu Partie Nummer vier. Ein Erfolg im Allgäu, wäre dann der Schlüssel zum entscheidenden fünften Spiel am Sonntag in Peiting.

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