Kann Fire seine Siegesserie fortsetzen?

Schon wieder zweistellig verlorenSchon wieder zweistellig verloren
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Verliefen die beiden ersten Wochenenden mit vier Niederlagen aus vier Spielen für Mannschaft und Fans von Deggendorf Fire noch gleichermaßen enttäuschend, so ist mit dem ersten Sieg gegen die Saale Bulls Halle und den beiden direkt darauf folgenden Siegen gegen Passau und Bad Nauheim wieder große Zuversicht in beiden Lagern eingekehrt.

Vor allem die beiden Hauptdefizite der ersten Spiele, die vielen individuellen Fehler in der Defensive und die Abschlussschwäche vor dem gegnerischen Tor, scheinen ausgemerzt. Die Verteidigung um Routinier Schinköthe und den erst letzte Woche verpflichteten Jamie Dowhayko steht in der Zwischenzeit stabil und kann auch im Spielaufbau nach vorne die nötigen Akzente setzen. Insbesondere Kapitän Schinköthe wird seiner angedachten Führungsrolle mehr und mehr gerecht und gehört wiederum zu den offensivstärksten Verteidigern der Liga.

Auch in der Offensive scheint der Knoten endgültig geplatzt zu sein. Schoß Thomas Greilinger sein Team gegen Halle mit vier Toren und zwei Vorlagen fast noch im Alleingang zum 6:4 Auswärtssieg, scheint spätestens mit dem Kantersieg gegen Passau auch bei seinen Sturmkollegen die Abschlussswäche abgelegt und wieder Selbstvertrauen vorhanden zu sein. Besonders Sicinski, Kulzer und die beiden Importspieler aus Amerika, Tom Collingham und Eric Thomassian, können nach anfänglicher Kritik immer mehr überzeugen.

Fire scheint somit endgültig in der Oberliga angekommen zu sein und kletterte binnen fünf Tagen vom Tabellenende auf den achten Platz, allerdings nur zwei Punkte hinter dem vierten Platz, der am Ende zu den Play-Offs berechtigt. Mit den Wölfen Freiburg ist an diesem Sonntag der direkte Tabellennachbar von Platz Sieben zu Gast im Stadion an der Trat, ein Gegner, der noch vor vier Jahren dem elitären Kreis der DEL angehörte. Vor diesem Wochenende können beide Mannschaften neun Punkte auf der Habenseite verbuchen, nur aufgrund der besseren Tordifferenz steht Freiburg vor Fire.

Vor Saisonbeginn wurden die Wölfe als Geheimfavorit um den Aufstieg in die 2. Bundesliga gehandelt. Besonders für die Abwehr konnten mit Jeff White und Turo Virta die beiden offensivstärksten Verteidiger der letztjährigen Oberligasaison verpflichtet werden. Aber auch der Sturm ist namhaft besetzt. Bereits Mitte der letzten Saison stießen mit Petr Mares und Antti Karhula zwei Spieler aus der Bundesliga zu den Wölfen. Vor dieser Saison kamen mit Patrick Vozar und Tom Herman noch weitere zwei Bundesligacracks hinzu. Besonders vom Duo Herman und Karhula wird sich im Breisgau einiges erwartet, schließlich bildeten diese beiden vor zwei Jahren in Weiden noch ein kongeniales Paar und waren zusammen für 70 Tore verantwortlich.

Bisher blieben die Wölfe jedoch weit hinter ihren Zielen zurück. Am letzten Wochenende konnte man die Partie gegen das als Abstiegsaspirant gehandelte Bad Nauheim erst in der Verlängerung für sich entscheiden und trotz guter Leistung ging man zu Hause gegen den Meisterschaftsfavoriten Bad Tölz leer aus. Somit kann man auf Seite der Wölfe mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein und wird sicher gegen Fire versuchen Auswärtspunkte einzufahren um weiter an den Play-off-Plätzen dranzubleiben.

Für reichlich Spannung ist also wieder gesorgt. Stehen die vielen Fans, wie auch schon gegen die Passau Black Hawks, wieder wie ein siebter Mann hinter Fire, dann sind Punkte gegen den nominellen Favoriten allemal möglich. Erstes Bully im Deggendorfer Eisstadion ist am Sonntag um 18.30 Uhr.

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Eisbären Regensburg Regensburg
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