Kagerer gibt nicht auf

Sponsorenschießen der Ratinger Ice AliensSponsorenschießen der Ratinger Ice Aliens
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Auch wenn die Stimmung im Lager der Ratinger Ice Aliens nach der Niederlage in Klostersee gerade bei den Anhängern ganz gewaltig in den Keller sackte, an Aufgabe denkt Trainer Stefan Kagerer noch lange nicht. "Wir stehen mit Miesbach, Klostersee und Füssen in einem Vierkampf um den zweiten Platz. Wenn wir alles gewinnen, könnte das letzte Spiel gegen Füssen noch zu einem Endspiel für uns werden.", sagt der Coach und fügt an: "Natürlich setze ich darauf, dass Miesbach in Berlin verliert und auch in einer weiteren Begegnung noch Punkte lässt. Selbst bei Punktgleichheit haben wir im direkten Vergleich die Nase vorn."

Sachlich ist einmal mehr die Auseinandersetzung von Präsident Andreas Teusch mit der Situation: "Wir können selbst bei einer Niederlage von Miesbach oder Berlin nicht mehr aus eigener Kraft auf Platz eins oder zwei erreichen. Das ist nun die bittere Realität, die vor allem das Spiel in Stuttgart sowie die beiden Niederlagen gegen Klostersee erzeugt haben", stellt er fest.

Etwas anders sieht es da bei Stefan Kagerer aus, der mit seiner Ursachenforschung schon längst begonnen hat. "Ich hoffe, dass der Klassenerhalt noch gelingt. Vor allem in der Defensive müssen wir in den letzten Spielen stabiler werden. Ich kann beispielsweise auf Michael Hrstka im Moment einfach nicht verzichten. Das haben die drei Spiele, in denen er gefehlt hat, ganz klar gezeigt", unterstreicht der Trainer. "Der Weggang von Chris Gustafson war fatal, da wir trotz aller Bemühungen keinen gleichwertigen Ersatz verpflichten konnten. Diese Situation sorgt dafür, dass die Angreifer nicht so frei agieren können. Einer von ihnen muss immer etwas zurück bleiben, um für eine weitere Absicherung nach hinten zu sorgen."

An Spannung dürfte der Endspurt der Oberliga-Abstiegsrunde derzeit kaum zu überbieten sein. "Es liegt an den Spielern, kurz vor dem Saisonende noch einmal ein Ausrufezeichen zu setzen und den sportlichen Klassenerhalt möglicherweise doch noch zu schaffen", betont Kagerer.