Joe West: „Wir können jeden schlagen“

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Die Prämisse der Bayreuth Tigers für dieses Eishockey-Wochenende ist klar: „Wenn wir spielen, was wir uns vorstellen, können wir jeden schlagen“, ist sich Tigers-Trainer Joe West sicher. Diesmal wären das die Haßfurt Sharks (Freitag, 20 Uhr) auswärts und die Dresdner Eislöwen (Sonntag, 18 Uhr) vor eigenen Publikum.

Um den Beweis für seine Aussage antreten zu können, forderte der Trainer Ruhe im Umfeld von Verein und Mannschaft. Mit diesem Ziel polterte er nach dem Auswärtsspiel in Höchstadt am vergangenen Sonntag gegen Presse und Fans, die seiner Ansicht nach zu kritisch über das Team urteilen. „Wir haben eine ziemlich kurze Vorbereitung gehabt“, erinnerte West an die schwierigen Umstände, mit denen er und seine Schützlinge im Sommer konfrontiert waren. Erst seit fünf Wochen ist das Team zusammen, elf neue Spieler muss West integrieren. Kein Wunder also, dass es noch knirscht im Getriebe des ESV. Aber der Trainer sieht alles auf einem guten Weg: „Die Spieler kommen, sie sind hungrig und versuchen das umzusetzen, was ich sage.“

Am Freitag trifft West auf einen Leidensgenossen. Haßfurts Coach Stefan Kagerer musste sich gleich von 14 Spielern der vergangenen Saison trennen, auch der ERC kämpfte im Sommer heftig um sein finanzielles Überleben. Am Ende gab es auch dort ein Happy End, und zehn Sharks-Anhänger waren darüber so glücklich, dass sie daraufhin eine Fußwallfahrt in die 40 Kilometer entfernte Basilika Vierzehnheiligen unternahmen.

Mit seinem Sparetat sieht der Verein zunächst einmal den Klassenerhalt als Saisonziel, doch insgeheim glimmt auch ein Stück Hoffnung auf Platz 6, der die Teilnahme an der Meisterrunde verspricht. Dafür muss die Mannschaft allerdings gut funktionieren und langsam scheint sie in Tritt zu kommen. Einem verkorksten Start mit null Punkten am ersten Wochenende folgten zwei Siege gegen Schweinfurt und Oberhausen in der vergangenen Woche. Bayreuths Coach West ist gewarnt: „Haßfurt ist auswärts ein schwerer Gegner.“

Nicht leichter wird die Aufgabe der Tigers am Sonntag sein. Dann reist der aktuelle Tabellenführer aus Dresden nach Bayreuth. Das Team von Trainer Jiri Kochta soll in diesem Jahr die Mission erfüllen, die in der vergangenen Saison noch nicht erledigt werden konnte: Das Ziel ist der Aufstieg in die Zweite Liga. Nicht umsonst zählt Joe West die Eislöwen zu den besten Mannschaften der Liga. Eine ganze Reihe bekannter Namen finden sich auf Kochtas Kaderliste, darunter auch Robin Sochan, der in den vergangenen beiden Spielzeiten einer der besten Bayreuther Verteidiger war, bevor er nach Dresden wechselte.

Entsprechend gut die Bilanz der Eislöwen: In keinem der vier bisherigen Begegnungen kassierten die Sachsen mehr als zwei Tore, selbst getroffen haben sie im Schnitt 3,5-mal. Zehn von maximal 12 erreichbaren Punkten sind eine stolze Ausbeute.

Grund zur Freude, wie in Dresden, haben die Mad Dogs Schweinfurt hingegen nicht. Der Tabellenvorletzte holte bisher nur zwei Punkte und hat daraufhin Trainer Larry Suarez mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Künftig wird Geschäftsführer Jamie McKinley in Schweinfurt an der Bande stehen, der zuvor noch selbst als Spieler auf dem Eis war. (Ingo Schorlemmer)

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