Jaschin: Es gibt keine Entschuldigungen mehr

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Vor seinen ersten beiden Spielen als Trainer der Revier Löwen Oberhausen hatte Sergej Jaschin angekündigt, das Team erst einmal genau unter die Lupe nehmen zu wollen. Deshalb gingen Patrick Strauch und Co. in unveränderten Formationen und simplen Anweisungen in die Spiele gegen Ravensburg und Bayreuth. In dieser Woche wurde mit Blick auf das schwere Auswärtsspiel in Crimmitschau und das Derby gegen Ratingen aber Detailarbeit geleistet. „Mir hat in Bayreuth Vieles nicht gefallen und auch im Training muss mehr passieren“, deutet Sergej Jaschin nur an, dass er mit den dort gezeigten Leistungen nicht einverstanden war. „Jetzt geht es darum, dass die Spieler sich voll konzentrieren und diszipliniert umsetzen, was im Training und vor dem Spiel angesagt wurde. Ich habe Einzel- und Gruppengespräche geführt, um den Spielern klar zu machen, was ich mir vorstelle. Es gibt jetzt keine Entschuldigungen mehr. Es ist hier kein Hobby mehr, sondern Profisport.“

Ob er die Reihen umstellen wird, ließ Jaschin bis dato ebenso offen wie die Besetzung der Torhüterposition. „Ich habe das Spiel aller ausführlich studiert und werde nun im Training einige Dinge probieren und vielleicht umbauen“, lässt sich Jaschin noch nichts entlocken. „Durch das Fehlen von Ramoul wird sich kommende Woche sowieso noch etwas ändern.“ Beim Spiel gegen die Westsachsen wird außerdem aufgrund einer Klausur wohl Matthias Potthoff fehlen. Dafür hilft Tobias Schwab sehr wahrscheinlich aus.

Die Spieler haben voll akzeptiert, dass nun im Training ein ganz anderer Wind weht. „Der Coach kriegt uns jetzt richtig an die Arbeit, das ist aber absolut in Ordnung“, meint Alexander Baum. „Es wird bei jeder Übung und Anweisung deutlich, was er als Spieler und Trainer für eine Ausbildung genossen hat und was er als Spieler von seinen Trainern gelernt hat.“ Manager Lars Gerike hofft, dass sich die Arbeit mit Sergej Jaschin vielleicht schon in Crimmitschau auszahlt. „Wir sind in diesem Spiel krasser Außenseiter, aber das Spiel gegen Ravensburg hat ja gezeigt, dass wir mit unserer Mannschaft gegen ein Top-Team durchaus mithalten können. Wir müssen einfach cleverer sein und die Fehlerquote niedrig halten.“