Indians siegen mit Mühe: 3:1 gegen wackere Revier Löwen

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Die Revier Löwen Oberhausen können einem schon leid tun. Hart an der Grenze

zur Insolvenz, ausstehende Spielergehälter, keine eigene Halle in Oberhausen und ständig laufen ihnen Spieler aufgrund der angespannten Situation weg.

Dass sie in ihrer Lage überhaupt noch punkten ist schon bemerkenswert, dass sie sogar noch im Spannungsfeld um Platz 6, welcher zur Teilnahme an der Meisterrunde berechtigt, mitspielen, ist geradezu sensationell.

So konnten sie sich auch am gefürchteten Pferdeturm bis kurz vor Schluss der Partie gut verkaufen. Im Spiel 5 gegen 5 waren die Oberhausener sogar besser als die Indians, benötigte der ECH doch immer besondere Situationen, um zum Torerfolg zu kommen. Das 1:0 in der 12. Minute durch Devin Rask fiel im Powerplay, ebenso wie das erlösende 2:0 in der 55. Minute durch denselben Torschützen. In der Zwischenzeit entwickelte sich eine muntere Partie gegen die sehr defensivstark auftretenden Gäste, die der Schiedsrichter durch einige kuriose und nicht nachvollziehbare Strafzeiten beeinflusste. Kurz vor dem 2:0 wurde den Indians ein Tor wegen Torraumabseits nicht gegeben. Nach dem 2:0 der Indians war die Sache aber nicht ausgestanden, trafen die Revier Löwen doch kurz darauf zum 2:1 durch Christoph Jahns und drängten in der Folge auf den Ausgleich. In der 60. Minute riskierten die Gäste nach einer Auszeit alles und nahmen ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Jedoch wurde der Mut nicht belohnt, sondern mit einem Empty-Net-Goal zum 3:1 für die Indians bestraft. Roman Kondelik ließ den Puck im Spiel, passte zu Feser, der wiederum Ciganovic bediente, der mit der Scheibe davon zog und sie ins leere Tor beförderte.

Damit waren die drei Punkte gesichert und die tapferen Revier Löwen mit hängenden Köpfen nach Hause geschickt. Löwenbändiger Markus Scheffold war auch entsprechend frustriert: „Unsere Spiele stehen momentan immer unter einem besonderen Stern, da unsere Verhältnisse immer schlechter werden. Ich habe stark kämpfende Oberhausener und einen grauenhaften, völlig überforderten Schiedsrichter gesehen. Technisch waren die Indians natürlich besser, ich bin aber dennoch sehr zufrieden und stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Ich finde, einen Punkt hätten wir verdient gehabt.“

ECH-Coach Greg Thomson stimmte ihm zu. „Innerhalb der Möglichkeiten hat Oberhausen gut gespielt. Sie haben gekämpft und wir mussten bis zum Schluss zittern und haben dank Roman gewonnen.“

(S. Palaser)

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