Indians: Sieg in den letzten 30 Minuten

Böse Klatsche für die IndiansBöse Klatsche für die Indians
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Mit

einem 5:2 über die Blue Devils Weiden hielten sich die Hannover Indians am

heutigen Abend im Kampf um den zweiten Tabellenplatz schadlos.

Das Spiel: Mit

umgestellter Paradereihe gingen die Gastgeber in die Partie gegen die Blauen

Teufel. Bryan Phillips rückte zu den Topscorern Kyle Doyle und Jamie

Chamberlain. David Musial ließ die Kulisse am Pferdeturm nach drei Minuten zum

ersten Mal jubeln, doch Hauptschiedsrichter Korb versagte dem vermeintlichen

Führungstreffer die Anerkennung. Nach neun Minuten vergab Jamie Chamberlain die

nächste Gelegenheit zur Führung, als Ex-Indians-Keeper Benjamin Voigt parieren

konnte. Was dann folgte, waren schwarze Minuten wie sie Indians-Coach Joe West

nach dem Spiel nannte. Zwölf Minuten waren absolviert, da trafen die

Oberpfälzer zur überraschenden Führung. Jan Phillip Priebsch nutzte eine

Unaufmerksamkeit der Indians-Defensive. 13 Sekunden später der nächste

Nackenschlag. Die Hannoveraner nun schier von der Rolle, Mike Zbriger lochte

zum 2:0 ein. Es dauerte Minute ehe sich die Hausherren wieder besannen, und

wieder Aktionen nach vorne zeigten.

Ryan

Huddy (22.) traf nur die Latte, im Anschluss versäumten es die Gäste den Sack

zuzumachen. Zbriger (24.) und Miikka Jäske (29.) scheiterten jeweils am

glänzend reagierenden Roman Kondelik im Indians-Gehäuse. Alex Engel brachte

zwei Minuten später sein Team zurück ins Spiel. Sein Schuss bedeutete das 1:2

aus Sicht der Niedersachsen, die von nun an das Heft fest in die Hand nahmen.

Lohn der Bemühungen war der Ausgleich kurz vor der Pause durch Chamberlain

(39.), nach Musial Vorlage.

Mit

einem Blitzstart in das letzte Drittel entschieden die West-Boys die Partie.

Gleich der erste Angriff bedeutete die erstmalige Führung für die

Pferdetürmler. Phillips´ Tor nach 16 Sekunden ließ die Überlegenheit noch

deutlicher werden. Chamberlain legte zwei Minuten später zum 4:2 nach. Die

Gäste schafften es, trotz aller Bemühungen, nicht mehr das Spiel zu ihren

Gunsten zu drehen. Mit Geschick und auch Glück verteidigten die Hausherren

ihren Vorsprung, den Doyle eine Sekunde vor der Schlusssirene per

Empty-Net-Goal zum 5:2 Endstand ausbaute.

Stimmen: Joe West

(Hannover): „Nach den ersten zehn Minuten hatten wir schwarze Minuten. Das 0:2

hat uns aus dem Konzept gebracht. Dennoch war der Siegeswillen bei meiner

Mannschaft da. Alle Spieler haben einen unglaublichen Willen gezeigt.“
Alex

Stein (Weiden): „Es war ein gutes Spiel für die Zuschauer gewesen, mit keinem

guten Start für Joe. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft.

Beide Torhüter haben heute ein Spektakel geboten.“

Statistik: 0:1 (11:50)

Priebsch (Zbriger, Galway) 4-4; 0:2 (12:03) Zbriger (Fournier, Priebsch) 4-4;

1:2 (30:17) Engel (Huddy, Doyle), 2:2 (38:21) Chamberlain (Musial, Kondelik)

5-4; 3:2 (40:16) Phillips (Chamberlain, Doyle); 4:2 (42:38) Chamberlain

(Staltmayr, Baumgartner) 5-4; 5:2 (59:59) Doyle (Chamberlain, Meyer) 5-6
Strafen:

Hannover 12 – Weiden 12
Schiedsrichter:

Korb (Bremen)
Zuschauer:

3124

Jens

Wilke

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