Indians beim Eiskrimi in Berlin am Ende siegreich

Preussen haben die LizenzPreussen haben die Lizenz
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Riesenstimmung in der Berliner Deutschlandhalle. Nach 7 Jahren flammte die alte

Fanfreundschaft mit den Hannoveranern Eishockeyfreunden wieder auf. Es wurde

bereits vor dem Spiel die Fangesänge der "Lieblingsfeinde" zusammen angestimmt.

Beste Voraussetzungen für ein Superspiel also.



Und Rasant ging die Partie auch los. Beide Mannschaften gingen stürmisch ans

Werk. Torchancen hüben wie drüben. Besonders offensiv taten sich die Verteidiger

Brad Bagu und Jonas Forslund hervor. Aber ebenso stark präsentierten sich die

beiden Goalies Roman Kondelik und Kristoffer Martin. Sie fischten alles weg, was

auf ihren Kasten kam. Den ersten Treffer auf der Kelle hatte Caps-Stürmer

Alexander Kanellopulos, aber Schiedsrichter Korb verweigerte wegen

Torraumabseits die Anerkennung. Mit einem 0:0 ging es dann in die erste Pause.



Das zweite Drittel begann wie das erste endete, stürmisch. Dann konnten die

Caps-Fans als erstes jubeln. Verteidiger Nils Watzke erzielte mit einer

abgefälschten "Bananenflanke" in der 23. Min den ersten Treffer in diesem Spiel.

Und die Caps drehten nun auf. Kondelik musste mehrfach Kopf und Kragen

riskieren, um seine Indianer vor einen höheren Rückstand zu bewahren. Für seine

Paraden erhielt der Tscheche offenen Szenenapplaus. Aber in der 34. Minuten

brannten ihm dann die Sicherungen durch und er schlug mit seinem Schläger nach

Lars Hoffmann. Daraus entwickelte sich eine kleine Massenschlägerei, bei dem der

Verursacher Kondelik straffrei ausging. Für Ihre Proteste gegen diese

unverständliche Entscheidung bekamen die Berliner von Schiedsrichter Korb gleich

eine Bankstrafe zusätzlich aufgebrummt. Das 3:5 Unterzahlspiel überstanden die

Caps unbeschadet. Aber es lag noch mehr in der Luft. Bei jeder Aktion vor den

Toren roch es nach "Haue". Beide Teams schenkten sich nichts und es wurde munter weiter gestürmt. Es blieb spannend. Mit der knappen 1:0 Führung

ging es dann in die zweite Pause.

Mit viel Spannung ging es ins letzte Drittel. Trotz der 1:0 Führung war noch

keine vorzeitige Entscheidung gefallen. Und so kam es wie es leider fast immer

kommt. Einen flachen Schlagschuss von Carsten Plate konnte Kristoffer Martin

nicht abwehren. 1:1 und noch 13. Minuten zu spielen. Die 2.608 Zuschauer fühlten

sich wie auf dem Tennisplatz. Ständig ging es von der einen Seite rüber zur

anderen. Doch Tore fielen in der regulären Spielzeit nicht mehr. Die

Verlängerung sollte diese Partie entscheiden. Doch auch diese brachte noch keine

Entscheidung. Es wirkte fast, als wollten die Helden dieser Partie, Roman

Kondelik und Kristoffer Martin im Penaltyschießen für die Entscheidung sorgen.



Und auch im Penaltyschießen zeigten beide Goalies "Supersaves". Nur Hannovers

Klaas Feser konnte seinen Penalty verwandeln und sicherte damit den Indianern zwei

Punkte. Bitter für die Capitals war dann allerdings die Nachricht, das die

Lausitzer Füchse ihre Heimpartie gegen die Mighty Dogs Schweinfurt mit 3:5

verloren hatten und die Capitals damit auf Platz 7 in der Tabelle abgerutscht

sind.

Trainerstimmen:

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Tore:

1:0 (22:59) Nils Watzke (Schertz, Czajka)

1:1 (46:19) Christian Plate (Paderhuber, Ciganovic)

1:2 (60.00) Feser (Penalty)

Strafen: Capitals 14 - Hannover 12

Zuschauer: 2.608

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