Huskies eine Nummer zu groß

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Von Beginn an entwickelte sich eine Partie auf gutem Oberliga-Niveau, in der die Gastgeber erst einmal das Heft des Handelns in die Hand nahmen. Folge davon waren erste Chancen, die aber vom wieder gut aufgelegten Erfurter Torhüter Martin Otte vereitelt wurden. In der siebten Minute konnte dann aber Ex-Eispirat Michael Christ auf der rechten Seite Erfurts Abwehr ausspielen und allein vorm Tor zum 1:0 einnetzen. Dieses Tor wirkte wie ein Weckruf für die Erfurter Offensive, die jetzt auch das Angriffsspiel deutlich verbesserte. Mehrfach kamen Erfurts Stürmer völlig frei vor Ondraschek zu besten Gelegenheiten (11., 12., 13., 14.), allein der Puck wollte nicht über die Torlinie. Auf der anderen Seite gab es in dieser Phase eigentlich wenig für Martin Otte zu tun. Dieser wurde aber in der 16. Minute von einem Blueliner von Emanuel Grund, der unhaltbar von Böhm abgefälscht wurde, überwunden. In der Folge jedoch weiter das Bemühen der Black Dragons, den Anschlusstreffer zu erzielen. Kurz vor Drittelende traf Sean Fischer nur den Pfosten, den Nachschuss konnte Manske leider nur ans Außennetz setzen.

Mit Beginn des zweiten Drittels übernahmen zusehends die Huskies die Initiative auf dem Eis. Vor allem die Paradereihe mit Nationalspieler Manuel Klinge, Michael Christ und dem starken Petr Sikora, der einen klugen Pass nach dem anderen spielte, stürzte Erfurts Defensive von einer Verlegenheit in die andere. Durch das verletzungsbedingte Ausscheiden von Sebastian Hofmann musste zusätzlich die Abwehr umgestellt werden, was zu mehreren Abstimmungsfehlern führte, die die Huskies eiskalt ausnutzten. Dennis Klinge (26.), Heinrich (28.), Manuel Klinge (36.) und noch einmal Christ (39.) sorgten für klare Verhältnisse auf dem Eis. Die Black Dragons waren in diesem Drittel einfach nicht in der Lage, dem druckvollen und schnellen Spiel der Gastgeber in dieser Phase standzuhalten. Allein Martin Otte war es zu verdanken, dass der Rückstand nicht noch deutlicher wurde.

Im letzten Drittel nahmen die Huskies etwas das Tempo aus ihrem Spiel, was vor allem die 2. und 3. Erfurter Reihe nutzte, um mit schnell vorgetragenen Angriffen für Gefahr vorm Tor von Ondraschek zu sorgen. Der aber war an diesem Abend nicht zu bezwingen. Auch Martin Otte bekam im letzten Drittel noch mehrere Gelegenheiten, sich gegen die Kasseler Stürmer auszuzeichnen und konnte weitere Tore verhindern. Unrühmlicher und vor allem unnötiger Höhepunkt in einem ansonsten fairen Spiel war ein Stockendenstich von Dennis Klinge gegen Robert Schmidt als Revanche für ein kleines, zuvor ausgetragenes Scharmützel. Völlig zu Recht wurde er dafür vom guten HSR Lenhart zum Duschen geschickt.


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