HEV weist Troisdorf mit 7:0 in die Schranken

Sebastian Pigache eröffnete den Torreigen denen den EHC Troisdorf.Sebastian Pigache eröffnete den Torreigen denen den EHC Troisdorf.
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Die Gäste reisten mit lediglich zehn Feldspielern an und mussten sowohl auf ihren Torjäger Slawomir Kiedewicz als auch auf Abwehrchef Christopher Jahns verzichten. Somit traf der HEV sicherlich nicht auf das Team, das vergangenes Wochenende in Frankfurt gewonnen hatte. Dem Team von Trainer Krystian Sikorski durfte es egal gewesen sein. Das Ziel waren drei Punkte und die wurden vor 311 Zuschauern auch geholt.

Von Beginn an kontrollierten die Herner das Geschehen und schnürten den Regionalligisten in dessen Drittel ein. Die erspielten Möglichkeiten waren zunächst allerdings keine Großchancen. Die Gäste machten die Räume vor ihrem Tor eng und ließen nur Schüsse zu, auf welche Schlussmann Nils Isselhorst freie Sicht hatte. Ob es nun aufgrund des Frankfurt-Ergebnisses zu großer Respekt vor den Troisdorfern oder Unkonzentriertheiten beim finalen Pass waren, sei dahingestellt. In den ersten 20 Minuten sollte jedenfalls trotz klarer Überlegenheit und einem Schussverhältnis von 16:5 kein Tor gelingen.

Im Mitteldrittel spielten die Herner geduldig aus einer sicheren Defensive weiter und erhöhten richtigerweise auch nicht das Risiko. Die Mannschaft war sich ihrer Überlegenheit bewusst und wusste, dass das Tor irgendwann fallen würde. In der 27. Spielminute wurde der frei stehende Sebastian Pigache von Philip Hendle angespielt. Der Verteidiger brach den Bann und traf mit einem überlegten Schuss von der blauen Linie zum wichtigen 1:0. Nun ging es Schlag auf Schlag. Nach Vorarbeit von Andre Oesterreich und Lars Gerike erhöhte Kapitän Andre Grein in der 29. Spielminute auf 2:0. 41 Sekunden später hatten die Gysenberger in der 30. Spielminute erneut Grund zum Jubeln. Diesmal hatte Danny Fischbach getroffen. Die Vorentscheidung war gefallen. Die Gastgeber spielten konzentriert weiter und ließen kaum Schüsse auf das von Stefan Kornewald gehütete HEV-Tor zu. In der 34. Spielminute gelang Andre Oesterreich nach Vorarbeit von Andre Grein und Sven Linda das 4:0. Im Mitteldrittel war das Schussverhältnis mit 21:4 noch klarer als in den ersten zwanzig Minuten.
Durch Tore von Sven Linda (47.), Maris Kruminsch (55.) und Nils Liesegang (57.) schraubte der HEV das Ergebnis im Schlussdrittel auf 7:0. In einem äußerst fairen Eishockeyspiel kamen die Unparteiischen ohne Ahndung von Regelwidrigkeiten aus. Sie ließen das Spiel laufen und beide Mannschaften dankten es mit einer sportlich fairen Spielweise. „Für uns war es wichtig von Beginn an geduldig zu spielen und Puck und Gegner zu kontrollieren. Trotz des torlosen ersten Drittels hat sich die Mannschaft nicht aus der Ruhe bringen lassen und dem Gegner unser Spiel aufgezwungen. Meine größte Sorge war es durch einen dummen Konter in Rückstand zu geraten. Als der Führungstreffer fiel war ich mir sicher, dass wir das Spiel gewinnen würden,“ so die Worte von Krystian Sikorski nach dem Spiel.

Tore: 1:0 (26:24) Pigache (Hendle, Haßelberg), 2:0 (28:46) Grein (Oesterreich, Gerike), 3:0 (29:27) Fischbach (Louven, Liesegang), 4:0 (33:38) Oesterreich (Grein, Linda), 5:0 (46:26) Linda (Fischbach, Liesegang), 6:0 (54:47) Kruminsch (Pigache), 7:0 (56:28) Liesegang (Louven, Fischbach). Strafen: Herne 0, Troisdorf 0. Zuschauer: 311.

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