HEV siegt auch nach Trainerwechsel

3:0-Erfolg gegen die Starbulls Rosenheim3:0-Erfolg gegen die Starbulls Rosenheim
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Spiel 1 nach der Sundblad-Ära endete mit einem 7:3-Sieg des Herner EV über den EHC Klostersee. In der Tabelle beträgt der Vorsprung weiterhin zwölf Punkte, allerdings sind nicht mehr die Starbulls Rosenheim, sondern der EHC Dortmund engster Verfolger.

Das von Guido Drongowski und Brad Burym gecoachte Herner Team tat sich gegen die Grafinger, die nur mit zwölf Feldspielern angereist waren, lange schwer. Der Tabellenletzte spielte munter nach vorn und hatte in der Anfangsphase die besseren Möglichkeiten. HEV-Torhüter Björn Linda hielt sein Team im Spiel und gab seinen Vorderleuten Sicherheit. Während einer doppelten Überzahlsituation Mitte des ersten Drittels, setzte sich der HEV endlich im Gästedrittel fest. Es sprang zwar noch kein Torerfolg heraus, aber die Herner bekamen das Spiel besser unter Kontrolle und wurden stärker. Shawn McNeil gelang in der 18. Minute mit einem präzisen Handgelenkschuss aus halb rechter Position der Führungstreffer. 52 Sekunden später hämmerte Rory Rawlyk mit einem knallharten Direktschuss den Puck erneut ins Gäste-Tor. Diesen Treffer hatte Thomas Schenkel mit einem perfekten Pass auf den frei stehenden Rawlyk eingeleitet.

Im Mitteldrittel entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem zunächst der HEV Vorteile hatte. Nach dem Tor zum 3:0 durch Thomas Schenkel in der 27. Minute, nahm der Tabellenführer das Tempo etwas heraus und wirkte unkonzentrierter. Folge war der verdiente Treffer zum 3:1 durch Braydon Cox in der 30. Minute. Zwar gelang Mark Kosick in der 34. Minute das Tor zum 4:1, aber noch in der gleichen Minute verkürzte Braydon Cox auf 4:2. In dieser Phase erspielten die Gäste sich Vorteile. Ein weiterer Treffer sollte vor der zweiten Pause nicht mehr gelingen.

Zu Beginn des Schlussdrittels ahndeten die Unparteiischen eine Regelwidrigkeit von HEV-Verteidiger Christopher Schadewaldt. Diese Möglichkeit nutzten die Gäste zum Anschlusstreffer durch den überragenden Braydon Cox in der 43. Minute. Nun stand das Spiel auf der Kippe. Die Herner wackelten und dem Trainerduo Drongowski/ Burym war der Ernst der Lage anzusehen. In der 46. Minute liefen die Grafinger in einen Konter. Darren Doherty hatte den Puck abgefangen und spielte zu Toni Bader, der Petr Mares mit einem Traumpass bediente. Mares lies sich nicht zwei Mal bitten und schloss den Alleingang eiskalt zum 5:3 ab. In der Folgezeit belauerten sich beide Teams. Shawn McNeil gelang in der 54. Minute während einer Überzahlsituation das 6:3. Die Moral der Gäste war gebrochen und das Spiel entschieden. Den Schlusspunkt setzte Darren Doherty, der in der 57. Minute einen perfekten Konter über Paul Flache und Petr Mares zum 7:3 abschloss.

HEV-Legende Guido Drongowski zeigte sich nach dem Spiel erleichtert und beeindruckt zugleich. „Ich bin froh, dass die Punkte trotz einiger vermeidbarer Fehler, wodurch das Team es sich unnötig schwer gemacht hat, in Herne geblieben sind und beeindruckt von dem Potential, das in dieser Mannschaft steckt.“ Am Sonntag reist der Herner EV zum EC Peiting. Gegen den letztjährigen Vorrunden-Primus der Südgruppe wird Geschäftsführer Matthias Roos, Inhaber einer C-Lizenz, gemeinsam mit Brad Burym hinter der Bande stehen.

Tore: 1:0 (18:13) McNeil (Fiedler, Kosick), 2:0 (19:05) Rawlyk (Schenkel, Doherty), 3:0 (26:17) Schenkel (Keussen, Flache), 3:1 (29:09) Cox (Mudryk, Gumplinger), 4:1 (33:08) Kosick (Fiedler, McNeil), 4:2 (33:44) Cox (Saller, Acker/4-4), 4:3 (42:23) Cox (Mudryk, Gumplinger/5-4), 5:3 (45:10) Mares (Bader, Doherty), 6:3 (53:22) McNeil (Fiedler, Bader/5-4), 7:3 (57:14) Doherty (Mares, Flache). Strafen: Herne 14, Klostersee 12. Zuschauer: 552.

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