HEV gewinnt das erste Derby

HEV gewinnt in Landsberg mit 6:3HEV gewinnt in Landsberg mit 6:3
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Die HEV Ruhrpott Crusaders haben den EHC Dortmund mit 4:3 besiegt und verteidigten so die Tabellenführung in der Oberliga. Die 1236 Zuschauer an der Strobelallee sahen ein spannendes Spiel, in dem die Herner einen 1-3 Rückstand gegen taktisch gut eingestellte Dortmunder noch drehen konnten.

Das Sundblad-Team hatte im ersten Drittel mit dem aggressiven Forechecking der Gastgeber Probleme, was einen kontrollierten Spielaufbau erschwerte. Vier Überzahlmöglichkeiten in den ersten 20 Minuten gaben den Gastgebern zudem Sicherheit und Selbstvertrauen. Folge war ein Überzahltor zum verdienten 1:0 in der achten Minute durch Torjäger T. J. Sakaluk. Noch in der gleichen Minute gelang dem HEV bei angezeigter Strafe gegen die Elche der Ausgleichstreffer. Einen Schuss von Joel Keussen konnte Dortmunds Torhüter Benjamin Finkenrath noch parieren, allerdings war er beim Nachschuss von Mika Puhakka chancenlos. In der Folgezeit hielt HEV-Goalie Björn Linda sein Team mit guten Paraden im Spiel und es ging mit einem schmeichelhaften 1:1 in die Drittelpause.

In seiner Pausenansprache hatte Coach Niklas Sundblad wohl die richtigen Worte gefunden. Die Herner kamen taktisch besser eingestellt aus der Kabine, eröffneten mit ihrem gewohnt sicheren Passspiel und bekamen das Spiel unter Kontrolle. Der nächste Treffer sollte allerdings den Gastgebern gelingen. Während einer weiteren Überzahlsituation traf Alexander Janzen nach perfektem Zuspiel von David Hördler in der 29. Minute zum 2:1. Als Kevin Thau in der 34. Minute sogar zum 3:1 traf, schien ein Überraschungscoup für den Aufsteiger greifbar nahe. Die Herner erhöhten nun das Tempo und verkürzten durch Mark Kosick in der 35. Minute nach guter Vorarbeit von Shawn McNeil und Tom Fiedler auf 2:3. In der 39. Minute zeigte sich Michael Hengen, sonst eher ein Mann fürs „Grobe“, von seiner besten Seite. Über links kommend vernaschte er einen Dortmunder Verteidiger und bediente Darren Doherty mustergültig. Der Kanadier ließ sich die Chance nicht nehmen und traf zum 3:3-Ausgleich.

Im letzten Drittel wurden die Herner ihrer Favoritenstellung gerecht und kontrollierten Puck und Gegner. Geduldig, clever und diszipliniert lauerte das Sundblad-Team auf seine Chancen. Jan Taube setzte sich in der 51. Minute nach Zuspiel von Petr Mares über die rechte Seite durch und traf zum 4:3. Der Treffer zeigte Wirkung und die Gastgeber hatten nicht mehr viel entgegen zusetzen. Selbst während einer Überzahlsituation hatten die Elche Probleme überhaupt ins Herner Drittel zu gelangen. „Heute haben wir gegen den bislang stärksten Gegner gespielt und tolle Moral bewiesen, in dem wir einen 1:3-Rückstand noch drehen konnten“, resümierte HEV-Coach Niklas Sundblad das Spiel. In der Tat präsentierten sich die Dortmunder hervorragend eingestellt und sehr diszipliniert. Das beste Überzahlspiel der Oberliga hatte nur eine Powerplay-Möglichkeit und zwar kurz vor Schluss. Sollten die Elche auch weiterhin so gute Leistungen zeigen, muss man sich an der Strobelallee um eine Play-off-Teilnahme sicherlich keine Sorgen machen.

Tore: 1:0 (7:11) T.J.Sakaluk (Jake Brenk, Vitali Stähle/5-4), 1:1 (7:46) Mika Puhakka (Joel Keussen, Nils Liesegang), 2:1 (28:18) Alexander Janzen (David Hördler, Roman Weilert/5-4), 3:1 (33:28) Kevin Thau (Stephan Stiebinger), 3:2 (34:58) Mark Kosick (Shawn Mc Neil, Tom Fiedler), 3:3 (38:54) Darren Doherty (Michael Hengen, Jan Taube), 3:4 (50:03) Jan Taube (Petr Mares, Rory Rawlyk). Strafen: Dortmund 6, Herne 16. Zuschauer: 1236.

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