Herner EV: Auftakt geglückt – 3:2-Erfolg bei den Eisbären Juniors

Herner EV: Auftakt geglückt – 3:2-Erfolg bei den Eisbären JuniorsHerner EV: Auftakt geglückt – 3:2-Erfolg bei den Eisbären Juniors
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Sieben Ausfälle, dazu erst zwei kurz vor dem Spiel mit einem Privatwagen eingetroffene Spieler und am Ende

doch drei Punkte - mit einem verdienten 3:2 (1:0, 0:1, 2:1)-Sieg bei den Eisbären Juniors in Berlin gelang dem Herner EV 2007 bei seinem ersten Oberliga-Spiel der erhoffte Erfolg.

„60 Minuten bedingungsloser Einsatz aller Beteiligten sind belohnt worden“, freute sich Manager Shannon McNevan nach dem Spiel. Neben den in der DEL beim 2:6 gegen den ERC Ingolstadt eingesetzten Michael Rimbeck und Thomas Schenkel fehlten die verletzten Christopher Mauch, Johannes Sedlmayr und Sebastian Pigache sowie der gesperrte Nils Liesegang und der beruflich verhinderten Mark Jablonski. Doch nachdem sich die neu formierten Reihen gefunden hatten, lieferten sich die Crusaders mit den Eisbären einen offenen Schlagabtausch und waren dann im Schlussdrittel die spielbestimmende Mannschaft und daher am Ende auch der verdiente Sieger. Hrstka-Maldonado, Linda-Müller und Heise-Rehthaler hießen die Pärchen in

der Verteidigung. Im Sturm hießen die Formationen Kimmel-Jackmuff-McNevan, McCormick-Fritzmeier, Schnieder und Hasselberg, Fischbach mit wechselndem dritten Partner. „Da sich die letzten Ausfälle erst am Spieltag ergeben haben, war es beindruckend, zu sehen, wie schnell die Abstimmung zwischen den Jungs so klappte, dass wir mit zunehmender Spieldauer immer bessere Spielzüge zeigen konnten“, lobte Trainer Krystian Sikorski, der das 3:2 als verdienten Sieg bezeichnete.

Danny Fischbach wird als erster Oberliga-Torschütze für den HEV 2007 in die Geschichte eingehen. Kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts wurde er von Christian Müller und Patric Schnieder mustergültig in Szene gesetzt. Unmittelbar nach der Pause jubelte Christian Müller bereits zum zweiten Mal, doch der im zweiten Drittel etwas unglücklich agierende Schiedsrichter Eric Naunheim versagte dem Treffer die Anerkennung. In den Herner Ärger darüber hinein gelang den Gastgebern in Unterzahl der Ausgleich. Ein Überzahltor brachte die Eisbären Juniors zu Beginn des letzten Spielabschnitts die 2:1-Führung. „Wenn es heute etwas gab, dass verbesserungswürdig war, dann unsere Spieldisziplin, denn wir haben zu viele dumme und unnötige Strafzeiten kassiert, so auch leichtfertigt eine Reihe von Überzahlspielen vergeben“, benannte Geschäftsführer Matthias Roos den einzigen Kritikpunkt an der in der Hauptstadt gezeigten Leistung. Zwei Überzahltreffer von Shannon McNevan stellten schließlich die Weichen auf Sieg. „Ich bin stolz auf die ganze Mannschaft das sie nach den vielen Strafzeiten im zweiten Drittel nie aufgegeben hat und den Weg zurück auf die Siegerstraße gefunden hat. Wir haben die Marschroute unseres Couches nie aus den Augen verloren“, genoss der spielende Manager das Oberliga-Debut. „Aber ich muss auch der gesamten Mannschaft ein großes Lob aussprechen, da sich alle voll reingehängt haben.“ Matchwinner war neben dem Kanadier Torwart Christian Lüttges, der in drei Eins-gegen-Eins-Situationen seine Klasse bewies und sich auch von mehreren Attacken seiner Berliner Gegenspieler nicht beeindrucken ließ. Zwei von Ihnen, Norman Martens und Dominic Walsh erhielten Spieldauerstrafen. Auf Herner Seite kassierte Lukas Heise einmal mehr eine ehnminütige Disziplinarstrafe.

Tore: 0:1 (17:07) Fischbach (Schnieder,Müller), 1:1 (22:33), 2:1 (40:39), 2:2 (46:46) McNevan (Maldonado, McCormick), 2:3 54:03 McNevan (Jackmuff). Strafen: Berlin 24 + 10 + 2x Spieldauer - Herne: 32 + 10. Zuschauer: 106. (Foto: Herner EV)

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