Heimsieg der Starbulls gegen Zweitligist Kaufbeuren

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Durch einen 3:2 (0:2,2:0,1:0)-Sieg gegen die Joker des ESV Kaufbeuren zeigten die Starbulls Rosenheim in beeindruckender Weise, dass mit ihnen in der Oberliga fest zu rechnen ist. Auch ohne Stephan Gottwald, Jeremy Stasiuk und die verletzten Kevin Kraxner und Michael Rohner waren die Grün-Weißen ihrem Gegner aus dem Allgäu nicht nur ebenbürtig, sie beherrschten den Zweitligisten sogar über weite Strecken der Begegnung. Dabei begann die Partie alles andere als optimal für die Schützlinge von Ron Chyzowski. Denn in der zehnten Minute gerieten sie durch einen Treffer von Frank Appel mit 0:1 in Rückstand. Die beste Ausgleichschance hatte in der 14. Minute der von der Strafbank herauseilende Heini Schiffl, der von Mondi Hilger hervorragend in Szene gesetzt wurde - er scheiterte aber am besten Kaufbeurer des Abends, dem Torhüter Martin Cinibulk. Auf der andere Seite war der gewohnt starke Rückhalt der Starbulls - Olli Häusler - in der 17. Minute chancenlos. Bei einer doppelten Überzahl erhöhte Thorsten Rau auf 2:0. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gastgeber mit zunehmender Spieldauer das Ruder. Vergab Thomas Dolinski in der 30. Minute im Powerplay noch, so machte es Mitch Pohl in der 35.Minute besser. Er stocherte die frei neben dem Pfosten liegende Scheibe über die Linie und sorgte so für den Anschlusstreffer. Richtig gute Pausenstimmung ließ acht Sekunden vor der Sirene Andi Schneider aufkommen, als er den Puck unhaltbar für Cinibulk unter die Latte hämmerte. Im Schlussdrittel hatten die Rosenheimer einige brenzlige Situationen zu überstehen. Die ersten zwei Minuten verbrachte nämlich Uli Drechsler auf der Strafbank, in der 48. Minute musste Drechsler nach einem Check mit Verletzungsfolge, was automatisch eine 5+Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich zieht, vorzeitig in die Kabine. Aber auch diese Phasen der Partie überstanden die Hausherren durch eine konzentrierte Unterzahlarbeit ganz ausgezeichnet. Als man sich auf der Tribüne schon über ein Unentschieden gegen einen klassenhöheren Verein freute, war der Jubel in der 59. Minute noch größer: Erst scheiterte Thomas Brandstädter zweimal, doch im Nachsetzen erzielte Michael Fröhlich das beinahe sensationelle 3:2. Die Joker nahmen zwar zwei Sekunden vor Schluss noch eine Auszeit und ersetzten ihren Keeper durch einen sechsten Feldspieler. Es folgte ein Bully im Rosenheimer Drittel, doch die Starbulls retteten den verdienten Erfolg.

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