Heimserie gerissen

Indians zu Gast bei den Black HawksIndians zu Gast bei den Black Hawks
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Die Passau Black Hawks hatten nach der schlechten Leistung vom Freitag Wiedergutmachung versprochen. Letztlich unterlagen die Gastgeber dem EC Peiting mit 4:5 (0:2, 2:0, 2:3).

Im ersten Drittel machten sie da weiter, wo sie am Freitag aufgehört hatten. Kein vernünftiges Zweikampfverhalten, nicht zu Ende gefahrene Checks und zu große Abstände zu den Gegenspielern. Zwar gehörte die erste Großchance noch Alex Feistl, der in der zweiten Minute an Goalie Kevin Yeingst scheiterte, doch danach durfte Peiting nach Belieben kombinieren. Folgerichtig kam Peiting zum Führungstreffer. Michael Fröhlich hob aus schier unmöglichem Winkel den Puck über die Fanghand von Daniel Huber. Passau versuchte jetzt zwar mehr nach vorne zu spielen, aber Peiting stand sehr diszipliniert und ließ keine nennenswerten Chancen zu. Einzig John Sicinskis Rückhandschuss in der 13. Minute strahlte so etwas wie Gefahr aus. Auf der anderen Seite durfte dann aber Michael Fröhlich unbedrängt um das Tor von Daniel Huber herumfahren und den Puck in den Winkel heben.

Damit gingen die Black Hawks mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die erste Pause. Trainer Klaus Feistl musste aber in der Pause die richtigen Worte gefunden haben, denn im zweiten Drittel begann Passau wieder Eishockey zu spielen. Jetzt war man wieder dran am Gegner und spielte die einfachen Spielzüge. Und damit ergaben sich auch Chancen für die Black Hawks. In der 30. Minute scheiterte noch Basti Werner am Peitinger Goalie, doch als die Habichte erstmals in Überzahl waren, versenkte Alex Feistl einen Nachschuss im Peitinger Gehäuse. Dieser Anschlusstreffer mobilisierte weitere Kräfte bei den Hawks und sie waren jetzt die überlegene Mannschaft. Ein traumhaft vorgetragener Konter sorgte dann für den verdienten Ausgleich. Daniel Huber spielte über das gesamte Feld Max Kaltenhauser an, der legte quer und Daniel Bucheli drückte den Puck ins Netz. Auch eine 3:5-Unterzahl überstanden die Passauer dank der jetzt diszipliniert stehenden Abwehr schadlos und so wurde die Entscheidung aufs Schlussdrittel verlegt.

Eine umstrittene Strafe gegen Martin Rehthaler brachte Peiting ins Powerplay. Erneut war es Michael Fröhlich, der auf Zuspiel von Ales Kreuzer Daniel Huber überwinden konnte. Doch Passau schlug postwendend zurück. Eine gute Minute später spielten die Black Hawks eine Überzahl aus und Kapitän Mike Muller hämmerte den Puck von der blauen Linie aus ins Tor. Beide Mannschaften lieferten sich jetzt einen offenen Schlagabtausch. In der fünfzigsten Spielminute war es Max Kaltenhauser, der aus der Centerposition zur Passauer Führung traf. Doch innerhalb von nur eineinhalb Minuten drehte Peiting durch Treffer von Borberg und Dibelka wieder um. Dabei profitierten die Oberbayern von zwei individuellen Fehlern der Hawks-Hintermannschaft. „Wer am Ende so eine Strafzeit kassiert und dann noch die Scheibe so an die beste Sturmreihe des Gegners abgibt, der hat einen Sieg auch nicht verdient. Wir werden in der kommenden Woche wieder hart arbeiten müssen. Auf alle Fälle will ich nächste Woche von meiner Mannschaft wieder 60 Minuten Eishockey sehen. So wie an diesem Wochenende geht es einfach nicht“, kündigte Klaus Feistl für diese Woche eine härtere Gangart an.

Tore: 0:1 (5:23) Michael Fröhlich (Fabian Weyrich), 0:2 (16:39) Michael Fröhlich (Lubor Dibelka), 1:2 (31:31) Alexander Feistl (Maximilian Kaltenhauser, Mike Muller/5-4), 2:2 (34:11) Daniel Bucheli (Maximilian Kaltenhauser, Daniel Huber), 2:3 (42:47) Michael Fröhlich (Ales Kreuzer, Lubor Dibelka/5-4), 3:3 (44:14) Mike Muller (John Sicinski, Philipp Michl/5-4), 4:3 (49:28) Maximilian Kaltenhauser (Alexander Feistl, Mike Muller), 4:4 (53:17) Gordon Borberg (Manfred Eichberger/5-4), 4:5 (54:36) Lubor Dibelka (Ales Kreuzer). Strafen: Passau 10, Peiting 6. Zuschauer: 696.

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