Heimauftakt nur zum Teil gelungen

Harzer WölfeHarzer Wölfe
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Auch wenn der Auftakt auf Harzer Eis nicht mit einem Sieg beendet wurde, so war Trainer Marc Garthe mit seiner Mannschaft doch zufrieden. Die Chancenverwertung bemängelte er jedoch.

„Wir wollten unbedingt mit einem Sieg vor den eigenen Fans starten. Leider hat das nicht geklappt. Die Chancen waren da, aber vielleicht haben wir uns auch selbst etwas zu viel unter Druck gesetzt. Wir waren etwas müde, auch die Nervosität der ersten Heimspiels war zu spüren“, sagte Garthe nach Spielschluss. Dass es mit dem Toreschießen nicht so richtig klappte, lag vor allem am starken Alexander Grunwald im Berliner Tor. Der junge Keeper, in der vergangenen Saison noch im Wölfe-Dress aktiv, spielt eigentlich für die Icefighters Salzgitter. Als Leihgabe war er für das Spiel bei den freien Akademikern eingesprungen. „Unsere Nummer Eins Sebastian Albrecht war mit den Eisbären Berlin in der DEL aktiv, unseren weiteren Torleute waren verletzt oder beruflich verhindert. Über Kontakte zu Salzgitters Trainer Uwe Gräser sind wir dann auf Alex gekommen“, erklärte Berlins Mannschaftsleiter Peter Wagenfeld.

Besonders bei zwei Sololäufen von Stefan Bilstein und Marc Garthe sowie in der Schlussphase, als die Harzer auf den Siegtreffer drängten, behielt Grunwald die Ruhe. Da auf der Braunlager Seite auch Mario D'Antuono ein starkes Spiel ablieferte, blieben Tore Mangelware. Für die Berliner hatte Roman Veber im ersten Drittel die Führung erzielt (16.). Alois Öttl besorgte mit einem mächtigen Schlagschuss in Unterzahl den verdienten Ausgleich (25.). Im abschließenden Penaltyschießen traf lediglich Berlins Thomas Supis, während alle weiteren Schützen vergaben.

Den nächsten Anlauf, um den ersten Heimsieg einzufahren, nehmen die Wölfe am kommenden Freitag. Ab 20 Uhr ist dann der sechsfache niederländische Meister Heerenveen Flyers zu Gast im Wurmbergstadion.

Tore: 0:1 (15:33) Veber (Leers, Haase), 1:1 (24:38) Öttl (4-5), 1:2 (60:00) Supis (entscheidender Penalty). Strafen: Braunlag 6, Berlin 8 + 10 (Roubicek). Zuschauer: 251.

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