Heilbronn: Starke Falken ringen Indians nieder

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Es war wie schon am Freitag am Pferdeturm ein echtes

Playoff-Spiel, das beide Teams den zahlreichen Fans in der Knorr-Arena boten.

Die 2.290 Zuschauer sorgten für die beste Stimmung, die in dieser Saison am

Europaplatz zu spüren war, und zeigten wie auch die Falken auf dem Eis eine

starke Leistung.
Der HEC trat von Beginn an selbstbewusst auf und war nach

der unglücklichen Niederlage am Freitag keineswegs nervös, sondern spielte

konzentriert und zweikampfstark und suchte die Offensive. Bei Hannover ersetzte

Gustafson Cockburn auf der fünften Ausländerposition, während bei den Falken die

Reihen aus dem letzten Drittel am Freitag aufliefen. Allein Hansi Becker stürmte

für Dennis Walther, doch nach zwei übermotivierten Strafen im ersten Drittel

rückte Walther zurück ins Team. Im Tor entschied sich Rossi für Danny aus den

Birken, der Michael Madsen ablöste und eine sehr gute Leistung

ablieferte.
Von Beginn an war es ein intensives Spiel mit zahlreichen

Strafzeiten im ersten Drittel. Die erste gute Chance vergab Krull bei einer

2-gegen-1-Situation nach sechs Minuten, dann brachte ein Powerplay der Falken

das 1:0. Nach einem abgeblockten Schuss war Kovalev, der heute seinen 40.

Geburtstag feierte, aus spitzem Winkel zur Stelle und bezwang Kondelik zur

Führung des HEC. Nur eine Minute später prüfte der Weißrusse nach schöner

Vorarbeit von J. Becker erneute den Tschechen, der diesmal Sieger blieb. In der

Schlussphase des Drittels gab es auf beiden Seiten mehrere Strafzeiten, acht

Sekunden vor Schluss musste auch Sandrock wegen Hakens und unsportlichen

Verhaltens für 2+10 Minuten auf die Sünderbank. Und diese acht Sekunden reichten

den Gastgebern, um durch Blank bei 4-gegen-3-Überzahl genau mit der

Schlusssirene das zweite Tor nachzulegen.


Mit 2:0 ging es dann ins

Mitteldrittel, in dem sich beide Teams weiter nichts schenkten und Chancen

herausspielten. Die beste davon hatte Welke, der in der 30. Minute bei einem

Break im letzten Moment gestoppt wurde. Wenig später stand es 3:0 für die

Unterländer: Hatte am Freitag noch Hannover in Überzahl geglänzt, waren es

diesmal die Falken, die die nummerische Überlegenheit konsequent ausnutzten.

Caudron bediente Duthie, der vom Bullykreis abzog und den Puck ins lange Eck

setzte. Die Falken schienen die Sache nun im Griff zu haben, doch ein

individueller Fehler brachte die Indians zurück ins Spiel. Nach einem Fehlpass

von Vogl im eigenen Drittel gelangte der Puck zu Welke, der keine Mühe mehr

hatte, auf 3:1 zu verkürzen. Als dann Holden auf die Strafbank musste, drohte

das Spiel zu kippen, doch Heilbronn zeigte sich unbeeindruckt und im Gegensatz

zum Freitag ein glänzendes Unterzahlspiel. Hannover konnte hier zwar viel Druck

aufbauen, doch im letzten Moment war aus den Birken zur Stelle - selten hat man

den jungen Goalie so konstant und sicher gesehen wie in diesem Spiel.


Im

Schlussdrittel erwartete man dann natürlich den Sturmlauf der Gäste, doch klare

Chancen blieben Mangelware. Vielmehr war Heilbronn dem 4:1 näher, als man im

Powerplay erneut überzeugte und nur der Abschluss fehlte, aber auch in Unterzahl

bei Breakchancen von Kovalev und Caudron die Entscheidung auf dem Schläger

hatte. Doch das vierte Tor wollte nicht fallen, dafür wurde es noch einmal eng.

In der 55. Minute zog sich Schiedsrichter Frenzel den Unmut der Zuschauer zu,

als er nach Anzeige seines Linesman Caudron wegen hohen Stocks mit

Verletzungsfolge fünf Minuten plus eine automatische Spieldauerdisziplinarstrafe

aufbrummte. "Ich habe mir die Szene danach x-mal auf dem Video in Zeitlupe

angeschaut. Caudron wollte den Hannoveraner Spieler sicher nicht treffen und hat

kein absichtliches Foul begangen, aber wenn der Gegenspieler an der Lippe

blutet, habe ich in dieser Situation laut Regelbuch keine andere Wahl", so der

Referee nach dem Spiel. Damit spielten die Falken die letzten fünf Minuten in

Unterzahl, doch mit viel Einsatz und Leidenschaft und der Unterstützung der

Zuschauer rettete man das 3:1 über die Zeit. Hannover nahm am Ende noch den

Torhüter vom Eis, doch es nützte nichts mehr, die Endstation hieß stets Danny

aus den Birken.


Nach einer überzeugenden Vorstellung konnten die Falken die

Serie ausgleichen, die am kommenden Freitag am Pferdeturm in Runde drei geht,

ehe am Sonntag in der Knorr-Arena vielleicht das entscheidende Spiel

steigt. SB

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