Hauptstadt-Duell

Wizards stürzen Tabellenführer München vom Platz an der SonneWizards stürzen Tabellenführer München vom Platz an der Sonne
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Für die Stuttgart Wizards beginnt in der Oberliga die Zeit der Spitzenspiele. Am kommenden Sonntag - knapp eine Woche vor dem Derby gegen Ravensburg - steigt auf der Stuttgarter Waldau um 18.45 Uhr das "Duell der Landeshauptstädte" zwischen den Wizards und dem EHC München. "Nach der unglücklichen Niederlage im Hinspiel haben wir natürlich etwas gut zu machen und wollen den favorisierten Münchnern, die derzeit Tabellenerster sind, das Leben so schwer wie möglich machen", sagt Stuttgarts Coach Wilbert Duszenko. Der Übungsleiter ist insbesondere von der Ausgeglichenheit des Mit-Aufsteigers beeindruckt. "Das ist einer der Gründe für den aktuellen Höhenflug der Münchner. Trainer Michael Eibl hat eine kompakte Truppe zur Verfügung, die zu den stärksten in der Oberliga gehört und nicht von ungefähr ganz vorne zu finden ist. Insbesondere die deutschen Cracks wie Alexander Leinsle, Robin Riemel, Andreas Veicht oder Goalie Jochen Vollmer haben großen Anteil am Erfolg der Gäste. Auch auf den Ausländerpositionen sind die Isarstädter gut besetzt und haben mit Tim Leahy sogar einen DEL-erfahrenen Crack an Land gezogen. Der starke Kader der Münchner macht deutlich, dass es für uns heute ganz schwer wird. Dennoch wollen wir uns nicht verstecken und dem Favoriten einen heißen Tanz liefern." Die Wizards, die erst ein Heimspiel verloren haben und derzeit auf Tabellenplatz fünf liegen, fühlen sich in der Rolle des Underdogs pudelwohl. "So können wir befreit aufspielen", meint Duszenko und fügt hinzu: "Tabellenführer liegen uns ganz besonders." Recht hat er. Auch die Moskitos Essen kamen am 3. Oktober als Spitzenreiter auf die Waldau und wurden von den Wizards in einem packenden Spiel 2:1 niedergerungen - dadurch waren die Stechmücken den Platz an der Sonne los. Das Erfolgsrezept gegen die Moskitos wollen die Wizards nun auch gegen München anwenden und mit der Unterstützung ihrer Fans im Rücken erneut die Überraschung schaffen. "Gegen Essen hatten wir 1.200 Zuschauer. Auf eine ähnliche Zahl hoffen wir auch am Sonntag, denn die Fans sind als sechster Mann für uns enorm wichtig und können durch ihre Unterstützung viel bewirken", erklärt Wilbert Duszenko.

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