Hattrick durch Hager

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Mit 10:1 besiegten die Starbulls Rosenheim vor 663 Zuschauern am Freitagabend im Testspiel den EHC Waldkraiburg. Lange Zeit taten sich die Starbulls schwer gegen den erst seit einigen Tagen im Eistraining befindlichen Bayernligisten. Die Gastgeber konnten aufgrund von mehreren Ausfällen nur mit neun Stürmer und sechs Verteidiger antreten, wobei die drei Sturmreihen sehr gut harmonierten. Vor allem die Kombinationen Patrick Neundorfer - Patrick Hager - Thomas Weiszdorn und Sean Fischer – Andi Schneider – Stephan Stiebinger wirbelten vor dem gegnerischen Gehäuse und sorgten zusammen für acht Treffer.

Wer weiß, ob die Waldkraiburger nicht frühzeitig eingebrochen wären, wenn der Pfostenschuss von Stephan Gottwald das Ziel getroffen hätte. Während eines Rosenheimer Powerplays hatte zunächst Fischer die Möglichkeit seine Farben in Führung zu bringen, scheiterte aber an Goalie Nico Bunck. Eine Minute später scheiterte Martin Führmann in Unterzahl auf der anderen Seite an SBR-Keeper Danjiel Kovacic. In der elften Minute war der Bann allerdings gebrochen: Erst vergab Schneider, Stiebinger und Fischer stocherten nach und der Sohn von Ron Fischer traf zum 1:0. Die beste Ausgleichsmöglichkeit hatte der Ex-Rosenheimer Stephan Rohm in der 18. Minute, der am stark reagierenden Kovacic scheiterte.

Bis zur 32.Minute zogen die Starbulls auf 3:0 davon. Zunächst jagte Markus Kempf nach schönem Querpass von Gottwald die Scheibe zum 2:0 unter die Latte (24.), nach zwei Überzahlspielen der Gäste traf in der 32.Minute Neundorfer (der von Hager geschickt wurde), der eine 1:1-Situation zum 3:0 vollendete. Nachdem die Starbulls innerhalb von 90 Sekunden zwei Strafzeiten wegen Spielverzögerung kassierten zogen die Waldkraiburger ein 5-3-Powerplay auf und Maximilian Meinicke erzielte den Treffer. Kurz darauf musste Andi Schneider auf die Strafbank, doch diesmal trafen die Hausherren: In Unterzahl markierte Hager aus der Drehung das 4:1.

Zum Schlussdrittel wechselte Waldkraiburg den Torhüter, für Bunck stand nun Fabian Birk zwischen den Holmen. Und plötzlich war fast jeder Schuss ein Treffer. In der 46. Minute erhöhte Schneider auf 5:1, in Minute 50 verwertete Gottwald im Powerplay einen Abpraller zum 6:1. Danach fielen die Tore im Minutentakt: Hager (52.), Tisdale (53.) und noch einmal Hager (54.) – 9:1. Die Fans im Kathrein-Stadion forderten den zweistelligen Sieg und Neundorfer erzielte nach Zuspiel von Weiszdorn das 10:1.


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