Hannover gewinnt mit 5:3 in Freiburg

Böse Klatsche für die IndiansBöse Klatsche für die Indians
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Im dritten Playoff der Serie gegen die Hannover Indians mussten die Wölfe

Freiburg gestern eine bittere Niederlage hinnehmen. Dabei gibt es drei

Hauptgründe für die Niederlage der Gastgeber: Ein ineffektives Powerplay,

schlechte Chancenverwertung und der überragende Gästetorwart Kondelik. Die

Freiburger begannen engagiert, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Kondelik hielt sein

Team mit Klasseparaden im Spiel bzw. die Freiburger erspielten sich keine

zwingenden Chancen. Unübersehbar war wiederum das schwache Freiburger Powerplay,

das die Indians kaum in Bedrängnis bringen konnte. Ganz im Gegenteil die Gäste

von der Leine - bereits das erste Powerplay konnte Musial zum 0:1 verwerten. Dem

Team von Peter Salmik gelang gegen die geradlinig und direkt spielenden Gäste

nun fast nichts mehr. Zu Beginn des zweiten traf dann Huddy in Unterzahl zum

0:2, wobei Torwart Glaser nicht die beste Figur machte. Der vorbildlich

kämpfende Kapitän Vozar konnte dann einen Schlagschuss in Überzahl zum 1:2

abfälschen, aber Phillips stellte den zwei Tore Abstand nur wenige Minuten

später wieder her. Im dritten Drittel schien dann die endgültige Entscheidung

gefallen zu sein, als Doyle eine doppelte Überzahl zum 1:4 nutzte. Peter Salmik

reagierte nun und schickte die vierte Reihe, die bis dahin keinerlei Eiszeit

hatte, aufs Eis. Und diese drei zeigten wie es geht. Kampfgeist und

Laufbereitschaft. Als Anderson vom sehr gut leitenden Schiedsrichter Oswald

einmal wieder auf die Strafbank delegiert wurde, hatte Wölfe Coach Salmik Adam

Spylo in die Powerplay Formation beordert. Und dies mit Erfolg – Spylo sorgte

für Unruhe vor dem Indians Tor und legte Vozar zum 2:4 auf. Ähnlich viel das 3:4

wiederum durch Vozar. Es folgten noch einige gute Chancen, aber zu mehr reichte

es nicht. Hannover konnte per Empty Net Tor alles klar machen. Der Erfolg der

Hannoveraner war verdient, da sie disziplinierter und cleverer spielten.

Freiburg zeigte nur wenige Minuten Playoffeishockey, was eindeutig zu wenig war.

Vermeintlich Leitungsträger der Wölfe waren während des Spiels komplett auf

Tauchstation gegangen. Die Sperre von Kucharcik schwächte die zweite Sturmreihe,

da Kucharcik-Ersatz Karhula mehr oder weniger nur durch Fehlpässe und Haken

auffiel. Gegen die defensive und direkte Spielweise des EC Hannover haben die

technisch klar besseren Freiburger bisher kein probates Mittel gefunden. (Dirk

Metzeler)

Wölfe Freiburg - Hannover Indians 3:5 (0:1, 1:2, 2:2)
0:1

(08:09) Musial (Meyer, Thomson, 5/4)
0:2 (20:48) Huddy (Du, 4/5)
1:2

(29:37) Vozar (Hoffmann, Kadera, 4/4)
1:3 (33:28) Phillips (Chamberlain,

Staltmayr)
1:4 (48:06) Doyle (Baumgartner, Musial, 5/3)
2:4 (53:51) Vozar

(Hoffmann, Spylo, 5/4)
3:4 (56:46) Vozar (Kadera, 5/4)
3:5 (59:45) Doyle

(Empty Net)
Strafen: Freiburg 18 + 10min Hoffmann - Hannover 24


Schiedsrichter: Oswald
Zuschauer: 3103

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