Hamm lässt die Eisbären wieder aus den Käfigen

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„Wir wollen mit altem Namen Neues erreichen“, beteuert Werner Nimmert, Geschäftsführer für den Bereich Finanzen und großer Befürworter der Umbenennung, die auch vom Eishockey-Verband abgesegnet worden ist und erst einmal nur das Oberliga-Team betrifft.

Dabei stellt Nimmert klar, dass die Young Stars „gesund dastehen. Wir sind nicht marode“, betont er. Vielmehr gehe es darum, dem Eishockey in Hamm wieder eine Identität zu geben. „Wir sind alle mit Herzblut dabei“, erklärt der Gesellschafter. „Und wenn man in unserer Stadt über Eishockey spricht, denken alle sofort an die Eisbären. Dieser Vergleich ist immer noch vorhanden.“ Young Stars hingegen assoziierten nicht wenige mit dem Status einer Reserve-Mannschaft. „Das führte oft zu dem Tenor: Nein, ich gucke mir nur die „Erste“ an. Diese Verwechslungsgefahr wollen wir natürlich vermeiden“, sagt Nimmert und ergänzt: „Bisher hat kaum jemand wahrgenommen, dass in Hamm in der dritthöchsten Liga Eishockey gespielt wird.“

Trotz des alten Namens soll niemand „zu sehr in Nostalgie schwelgen“, so der Geschäftsführer. Dennoch kam kaum eine andere Bezeichnung als „Eisbären“ in Frage. Zum einen sprach sich ein Großteil der Fans dafür aus. Andererseits „hat der Name, Tradition und war seinerzeit einer der größten Zuschauermagnete in Hamm“, sagt Nimmert. Doch der Blick soll nur nach vorne gerichtet werden – mit neu formulierten Zielen. „Eishockey soll wieder zu einem Event für alle Zielgruppen werden“, beteuert der Gesellschafter. „Dabei wollen wir mittelfristig ein dauerhafter Kandidat für die Play-offs werden und unseren Fans kontinuierlich guten Eishockey-Sport präsentieren. Und das Ganze soll auf soliden Füßen stehen.“

Ein Schritt dorthin ist mit der Neuaufstellung des Vorstands bereits gemacht. „Wir müssen die Aufgaben, die anfallen, auf mehrere Schultern verteilen. Das darf keine One-Man-Show mehr sein“, erklärt Nimmert. „Jeder soll sein Ressort erhalten.“ Dabei fungiert in Zukunft eine Doppel-Geschäftsführung. Während Nimmert für die Finanzen zuständig ist, verantworten Andreas Biskup und Tiberius Boda den sportlichen Bereich. Für Carsten Plate bringt die Umbenennung eine ganz besondere Note mit sich. Der heutige Trainer gehörte dreieinhalb Jahre lang zum damaligen Eisbären-Kader. „Daher schließt sich hier der Kreis“, meint der Ex-Profi, für den dies auch „etwas Nostalgie“ mit sich bringe. „Man muss ganz einfach sagen: Eishockey in Hamm waren die Eisbären. Und wenn man sich mit Leuten unterhält, sind sie es im Grunde immer noch“, ergänzt der Coach. „Daher glaube ich schon, dass das eine gute Sache für den Verein ist.“ Höheren Druck und Erwartungen verspürt er indes nicht. „Der ist sowieso da, weil die Leute eine Weiterentwicklung sehen wollen“, sagt der 38-Jährige. „Aber diesen Anspruch habe ich sowieso.“ Daher ist der neue, alte Name für Plate in vielerlei Hinsicht „keine Hypothek, sondern eine Chance.“ Eine Chance auf eine neue Eishockey-Ära in Hamm.


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