Guter Start für den SC Riessersee: Sechs Punkte am ersten Wochenende

Riessersee: Rettung in letzter SekundeRiessersee: Rettung in letzter Sekunde
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Nach den durchwachsenen Leistungen in den Vorbereitungsspielen war man beim SC Riessersee vor dem Oberligastart doch etwas skeptisch gewesen. Wie würde sich das neuformierte Team schlagen und wie würden die Fans reagieren? Nun, nach den ersten beiden Spielen, herrscht unter der Zugspitze erst einmal Erleichterung über den guten Start, ohne dass man gleich in Euphorie verfällt.



Zum Auftakt der neuen Saison gab es gleich ein Derby gegen den Nachbarn aus Peiting, dem immerhin 1638 Zuschauer beiwohnten. Wie in Garmisch seit Jahren üblich, kamen viele Fans erst in letzter Minute zum Spiel, sodass sich an den Kassen lange Schlangen bildeten. Das Derby selbst war nichts für Eishockeyästheten, Kampf und Einsatz beherrschten das Match. Am Ende hieß es 5:3 für den SCR, wobei die beiden Legionäre Guidarelli und Noel-Bernier bei den Gastgebern die Akzente setzten. Bester Peitinger Akteur war ohne Zweifel Torwart Dillmann. Leider verletzten sich gleich im ersten Spiel die beiden Garmischer Gutzi Mayr und Michael Raubal, was angesichts der dünnen Spielerdecke der Einheimischen nicht unproblematisch ist.



Mit gemischten Gefühlen machte sich das dezimierte Team dann am Sonntag auf nach Hügelsheim, dem Aufsteiger aus dem Badischen. Schließlich hatten die „Hornissen“ am Freitag gegen den Topfavoriten aus München nur ganz knapp verloren, da war man auf starke Gegenwehr gefasst. Bereits nach zwei Minuten lag der SCR dann auch mit 0:2 zurück, konnte sich allerdings im Laufe des Spieles merklich steigern und in regelmäßigen Abständen Tore schießen. Am Ende gewann der SC Riessersee sein erstes Auswärtsspiel in der Oberliga Süd mit sage und schreibe 11:4, wobei der Junior Benedikt Kastner zum besten Spieler erkoren wurde. Dieses hohe Ergebnis verwundert umso mehr, als Hügelsheims Goalie Philippe Ozga 48 Stunden davor den EHC München mit einer Klasseleistung fast zur Verzweiflung gebracht hatte. Aber wahrscheinlich kann der letztjährige Baden-Würtemberg-Meister, der auch über einen kleinen Kader verfügt, zwei Spiele an einem Wochenende kräftemäßig noch nicht durchhalten.



SCR-Trainer Holzmann wollte den guten Start nicht überbewerten: „Gegen einen direkten Konkurrenten um den sechsten Platz wie Peiting muss man einfach gewinnen und Hügelsheim war an diesem Abend kein Maßstab“, meinte er. „Wir haben sehr wohl noch spielerische Defizite. Dennoch freut mich dieser gute Start natürlich sehr“.



Am kommenden Freitag haben die Garmischer spielfrei, sodass sie ihre Wehwehchen auskurieren können. Danach folgen zwei schwere Auswärtsspiele in Heilbronn und Rosenheim, die der SCR wohl kaum als Spitzenreiter überstehen wird. Am 3.10. steigt dann das nächste Heimspiel: Dabei erwartet man den Favoriten aus München und mit ihm einen großen Zuschauerandrang. SCR-Boss Bader hat auch schon angekündigt, dass dann mehr Kassenhäuschen geöffnet sein werden. (an)

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