Großen Kampf geliefert

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Die Starbulls Rosenheim unterlagen am Freitagabend vor 1303 Zuschauern dem ESV Kaufbeuren mit 5:6 nach Verlängerung.

Es ist schon fast sensationell, wie SBR-Trainer Franz Steer seit Wochen – trotz aller Rückschläge wie Sperren und Verletzungen von Stammspielern – eine Mannschaft aufs Eis zaubert. Am Freitagabend agierte er mit vier Sturmreihen, es standen 21 Cracks auf dem Spielberichtsbogen, darunter sage und schreibe zwölf Spieler, die ihren 19. Geburtstag noch gar nicht gefeiert haben. Zudem stand mit Philipp Grubauer ein 16-jähriger Torhüter zwischen den Holmen, sein Back-up Timon Ewert ist 17 Jahre jung. Umso erstaunlicher war die Tatsache, dass die Starbulls mit Play-off-Anwärter Kaufbeuren nicht nur mithielten, sondern den Gegner auch mehrmals in arge Schwierigkeiten brachte.

In der zehnten Minute gingen die Rosenheimer durch den 18-jährigen 1,72 Meter kleinen Verteidiger mit dem großen Kämpferherzen Niko Senger in Front. Eine Strafzeit gegen Stephan Gottwald nutzten jedoch die Gäste in der 14. Minute durch Jordan Webb zum Ausgleich. Im Mittelabschnitt ging es Schlag auf Schlag, den Zuschauern wurden sechs Tore serviert, wobei die längste Führung einer Mannschaft gerade mal 58 Sekunden hielt. So markierte 49 Sekunden nach Wiederbeginn Markus Kerber das 2:1 für die Allgäuer, die Christian Gegenfurtner 36 Sekunden später im Powerplay egalisierte.

Nachdem in der 24. Minute die „Jugend“ mit Peter Meier, Philipp Quinlan, Robert Schopf und Maxi Peters fast im Sekundentakt scheiterten, machte es Meier selbst in der 25. Minute besser und brachte seine Farben mit 3:2 in Führung. Für den Ausgleich sorgte 45 Sekunden später der stets gefährliche Daniel Schury (ärgerte die Starbulls schon früher, als er im Münchner Trikot spielte). In Minute 37 waren wieder die Hausherren am Zug, die nach vier erfolglosen Überzahlminuten durch Markus Schütz einen 4:3-Vorsprung herausschossen. Aber auch diesmal schlugen die Kaufbeurer umgehend zurück und glichen 58 Sekunden später durch Alexander Althenn zum 4:4 aus.

Im Schlussabschnitt netzte Stephan Stiebinger in numerischer Überlegenheit nach genau 42 Minuten zum 5:4 für Rosenheim ein, in der 44. Minute gelang Schury der erneute Ausgleich. In der Folge standen die Starbulls gehörig unter Druck, selbst bei 5 gegen 5 hatte man den Eindruck, dass die Allgäuer einen Mann mehr auf dem Eis hatten. In der 49. Minute nahm Steer eine Auszeit, um seinen Jungs eine Verschnaufpause zu gönnen. Damit bremste er auch den Sturmlauf der Gäste und die Starbulls retteten sich in der Verlängerung, die Lubos Velebny nach 90 Sekunden mit dem Siegtreffer für Kaufbeuren beendete.

Trainerstimmen:

Mike Bullard (Kaufbeuren): Respekt vor Rosenheim, was sie mit dieser jungen Mannschaft gespielt haben. Für uns waren es zwei große Punkte Richtung Play-off, für die Fans war es ein Superspiel. Mit ein bisschen mehr Glück hätte Rosenheim das Spiel gewinnen können, mit ein bisschen mehr Glück hätten aber auch wir das Spiel gewinnen können.

Franz Steer (SBR): Ich bin stolz auf die Jungs. Schließlich haben wir mit einem German Team gespielt, da ich den Anton Bernard als Südtiroler nicht als Ausländer zähle. Es sind zwar einige Fehler passiert, aber junge Spieler müssen lernen und das machen sie sehr gut. Ich kann auch niemanden herzaubern. Wir müssen in den Play-down hart arbeiten und auf dieser Leistung lässt sich aufbauen.

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Höchstadter EC Höchstadt
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Höchstadter EC Höchstadt
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Starbulls Rosenheim Rosenheim
Selber Wölfe Selb
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ERC Sonthofen Sonthofen
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Deggendorfer SC Deggendorf
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EC Peiting Peiting
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