Glücklicher Trainer nach zwei Derbysiegen - ECP schlägt Füssen und SCR

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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Der EC Peiting ist derzeit das Team der Stunde in der

Oberliga. Sieben Spiele in Folge punktete die Schmaußer-Truppe. Durch zwei

Derby-Erfolge baute der ECP zudem die Erfolgserie auf vier Siege aus. Nach

dem 6:3 Heimerfolg über den EV Füssen gelang den Peitingern im Anschluss

sogar ein 8:1 beim SC Riessersee mit dem sie die Werdenfelser von der

Tabellenspitze kegelten und sich selbst auf Platz drei nach vorne

arbeiteten. "Ich bin einfach nur glücklich", strahlte Schmaußer nach dem

unerwartet deutlichen Sieg in Garmisch-Partenkirchen. Ohne den gesperrten

Rob Brown und dem verletzten Manfred Eichberger überzeugte der ECP mit einer

taktischen Glanzleistung. Nur im ersten Drittel spielten die Gastgeber gut

mit. "Da waren wir auch etwas zu offensiv", bemängelte Schmaußer. Das hatte

aber auch positive Folgen, denn Markus Keppeler (5.) mit einem Abstauber und

Robert Balzarek (14.) in Überzahl brachten die Gäste mit 2:0 in Front. Auch

durch die Verletzung von Thomas Herbst und der Reduzierung auf fünf

Verteidiger ließen sich die Peitinger in der Folge nicht stoppen. Im zweiten

Drittel bauten sie den Vorsprung nach Treffern von Jason Melong (22.) und

Andy Becherer (39.) weiter aus. Die Riesserseer scheiterten dagegen immer

wieder am überragende Marc Dillmann im Peitinger Tor. Im Schlussabschnitt

bäumten sich die Hausherren anfangs kurz auf, um dann endgültig

zusammenzubrechen. Kyle Doyle (49.) leitete die Schlussoffensive der

Peitinger ein. Danach durfte auch der SCR kurz über den 100. Saisontreffer

durch TJ Guidarelli jubeln. Anschließend spielten aber nur noch die Gäste.

Zweimal Daniel Jonsson (52.,57.) sowie ein weiterer Treffer von Becherer

(57.) besiegelten die höchste Heimschlappe der Werdenfelser.

Gegen Füssen erreichten die Peitinger erst im letzten Durchgang Betriebstemperatur. "Die

ersten beiden Drittel waren eher durchwachsen", so Schmaußer. In einer

überaus zerfahrenen Partie lag seine Truppe nach Toren von Steffen Tölzer

(11.) und Doyle (17.) mit 2:0 in Front. Im Mittelabschnitt zogen die

Füssener durch Scharpf (23.) und Koziol (32.) aber wieder gleich.

Gleichstand herrschte auch bei den Ausschlüssen. Zunächst traf es

Bezshchasnyy vom EVF, anschließend verabschiedete sich auch Brown vorzeitig.

Der zweite Durchgang endete letztlich ausgegllichen, da Dollhofer (40.) die

neuerliche ECP-Führung durch Melong (33.) egalisierte. Nach dem letzten

Wechsel erhöhten die Hausherren jedoch das Tempo und das zahlte sich auch

aus. Innerhalb von acht Minuten machten die Peitinger mit einem Dreierpack

alles klar. Erst Jonsson (44.) und dann zweimal Flori Barth (47., 52.)

stellten den verdienten ECP-Sieg sicher. Die Peitinger sind damit am Freitag

beim Heimspiel gegen Miesbach Favorit. Und auch am Sonntag in Klostersee ist

der ECP nicht chancenlos.


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