Geschwächte Wölfe gewinnen 4:1 gegen Falken

Freiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in HannoverFreiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in Hannover
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Die Wölfe Freiburg konnten ihren zweiten Sieg feiern. Am Sonntagabend gab es einen 4:1-Erfolg gegen Bundesliga-Aufsteiger Heilbronn. Bei den Wölfen aus Freiburg fehlte Leistungsträger Tom Herman, der aufgrund eines Trauerfalls in die Heimat geflogen ist.

Zu Beginn des Spiels wirkte alles noch recht zerfahren, so liefen beide Mannschaften immer wieder ins Leere und die auf beiden Seiten vorhandenen Chancen konnten nicht verwertet werden. Die Falken zeigten im ersten Drittel zwar ganz klar, dass sie überlegen waren,

was die sehr ehrgeizigen Wölfe jedoch nicht beeinflusste. Nach 20 gespielten Minuten stand es aufgrund der Abschlussschwäche

beider Mannschaften noch 0:0.

Doch schon nach vier gespielten Minuten im zweiten Drittel, musste der starke Ronny Glaser das erste Mal hinter sich greifen. Frank Petrozza konterte und nach gutem Doppelpass mit Luigi Calce und netzte er ein. Die ehrgeizigen Wölfe ließen aber keinesfalls die Köpfe hängen und sorgten zehn Minuten später für den verdienten Ausgleich. Jeff White zog von der blauen Linie ab und hämmerte die Scheibe in die Maschen von Heilbronns drittem Torwart Tobias Amon. In der 37. Minute entschärfte Ronny Glaser dann einen Alleingang von Frank Mauer, der einen Handgelenkschuss in die rechte obere Ecke versenken wollte. Ronny Glaser mit Spitzenreflex – ihm war es zu verdanken, dass der Gleichstand zur Pause gehalten werden konnte.

Im dritten Drittel muss man den aufstrebenden Wölfen jedoch die Überlegenheit anerkennen. Heilbronns Kreativität ließ nach und Chancen ergaben sich nur noch wenige, oder wurden von Glaser pariert. Petr Mares spielte das letzte Drittel nicht mehr mit – man wollte kein Risiko eingehen, denn er bekam zuvor einen Stockschlag aufs Handgelenk, welches stark angeschwollen war. Auch Michael Frank setzte das letzte Drittel aus.

Bei Überzahl ergab sich dann die Führung für die Freiburger. Antti Karhula gab die Vorlage von hinter dem Tor, und der von der Mittelzone heranfahrende Tobi Kunz brauchte nur noch einzunetzen: 2:1 . In der Folgezeit kam es immer wieder zu guten Chacen der Wölfe. Freiburgs Kottmair traf nach gutem Konter nur die Latte. Spätestens nach diesem Konter merkte man den Heilbronnern an, dass sie mit der Niederlage nur schwer leben können. So wurden sie von Minute zu Minute aggressiver und es kam zu einigen handfesten Auseinandersetzungen. Turo Virta, Dan Baum und Ed Hill mussten das Eis mit einer Spieldauerstrafe verlassen. Nach 49 gespielten Minuten traf dann wieder die Reihe um Karhula. Dieses Mal war es Marc Wittfoth, der Gästekeeper Amon durch die Schoner schoss.

Den 4:1-Endstand besorgte dann Karhula selbst, nachdem er die beiden vorherigen Treffer vorbereitete. Allerdings unter Mithilfe des Heilbronner Torhüters, der ihm den Treffer quasi auflegte.

Abschließend muss man sagen, dass beide Mannschaften anfangs müde wirkten und nur Freiburg sich im Spielverlauf steigern konnte. Das Ergebnis ist durch diverse Torwartfehler zwar geschmeichelt, der Sieg aber verdient. Nächstes Vorbereitungsspiel ist am Freitag, den 7. September um 20.00 Uhr, bevor es am 9. September zum letzten Vorbereitungsspiel nach Schwenningen geht.

Tore:

0:1 (20:52) Petrozza (Calce)

1:1 (34:56) White (Kottmair, Vozar)

2:1 (44:38) Kunz (Karhula, Virta) - ÜZ Freiburg

3:1 (49:40) Wittfoth (Kunz, Karhula)

4:1 (57:02) Karhula

Strafen:
Freiburg 23 + Spieldauer Virta;

Heilbronn 27 +10 Diszi P.Baum +10 Diszi Weibler +10 Diszi+Spieldauer Hill +Spieldauer D.Baum

Zuschauer: ca. 600

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