Gelungener Einstand für FASS

FASS BerlinFASS Berlin
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Das Spiel begann zunächst mit 35-minütiger Verspätung, da der Wochenend-Feierabendverkehr der Mannschaft aus dem Harz einen Strich durch die Rechnung der pünktlichen Anreise machte. Nach dem Beginn waren es die Akademiker, die das Kommando übernahmen und in den ersten Minuten das Tor von Mario D’Antuono bestürmten. Dann mussten aber Daniel Kuch und Patrick Balko kurz nacheinander auf die Strafbank, die Gäste ließen aber die knapp vierminütige Überzahl ungenutzt. Besser machte es dann das Team von Chris Lee, das die erste Strafzeit der Wölfe zur Führung durch Patrick Czajka nutzte (9.). 180 Sekunden später war diese jedoch dahin, dann waren es die Braunlager, die eine weitere Überzahlsituation zum Ausgleich durch Christian Schock nutzten. In den verbleibenden Minuten des ersten Abschnittes passierte nicht mehr viel, für Aufregung auf den Rängen sorgte lediglich noch eine Kleine Strafe mit einer zusätzlichen Disziplinarstrafe gegen Kapitän Lucien Aicher nach einem Kniecheck. Mit dem 1:1 ging es dann auch in die erste Pause.

Im zweiten Drittel wendete sich das Blatt, was die Anzahl der Strafminuten betraf. Die Mannschaft von Marc Garthe gab sich nun auf der Strafbank praktisch die Klinke in die Hand, das Team von Chris Lee ließ jedoch zunächst mehrere Möglichkeiten ungenutzt. Die Harzer Wölfe machten es da besser: die erste Strafzeit des F.A.S.S. in diesem Abschnitt brachte das 1:2 durch Alois Öttl, bei dessen Schuss von der blauen Linie Christian Krüger die Sicht verdeckt war (35.). Patrick Czajka konnte zwar bei doppelter Überzahl den Spielstand in der 38. Minute egalisieren, die Wölfe gingen jedoch, ebenfalls bei doppelter Überzahl, sieben Sekunden vor dem Ende erneut in Führung.

Mit den Strafminuten auf Braunlager Seite ging es dann auch im letzten Abschnitt munter weiter und in der 43. Minute nutzte Thomas Supis nach einem schönen Alleingang seine Möglichkeit zum Ausgleich. Auch dabei war das Team von Chris Lee mit zwei Spielern mehr auf dem Eis. Bei den Gästen regte sich nun zunehmend der Unmut über die Entscheidungen von Hauptschiedsrichter Mario Linnek. Diskussionen mit ihm waren die Folge und zwischen der 48. und 53. Spielminute spielten sich teilweise turbulente Szenen auf der Eisfläche ab. Zunächst musste Erik Pipp nach einem Foul (hoher Stock mit Verletzungsfolge) an Jan-Hendrik Seelisch vorzeitig duschen gehen (48.). Als dann auch noch die Führung, übrigens in Überzahl, für den F.A.S.S. durch Philipp Labuhn fiel (51.) und kurz darauf Alois Öttl wegen Haken auf die Strafbank sollte, platzte Spielertrainer Marc Garthe der Kragen und er nahm sein Team kurzfristig von Eis. Aber wie es bei Eishockeyspielern üblich ist, beruhigen sich erhitzte Gemüter auch wieder schnell und die verbleibenden siebeneinhalb Minuten wurden runtergespielt. Die bereits erwähnte Strafzeit von Alois Öttl nutzte Lucien Aicher dann noch zum entscheidenden 5:3 (53.). Dabei blieb es dann auch und erstmals seit mehreren Jahren war ein Sieg im ersten Vorbereitungsspiel für die Akademiker perfekt.


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