Gar nicht so schlecht

Gar nicht so schlechtGar nicht so schlecht
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Nachdem der NEV bei den letzten beiden Begegnungen gegen die Hessen auf verlorenem Boden stand und jeweils zweistellig verlor, wurde schon zu Spielbeginn deutlich, dass sich das Neusser Team diesmal einen anderen Verlauf vorstellte. Mutig, lauffreudig und mit der nötigen Aggressivität wollte man die Gäste gar nicht erst zu ihrem schnellen Kombinationsspiel kommen lassen, was durchaus zu funktionieren schien. Zwar waren die Roten Teufel erwartungsgemäß überlegen, der NEV präsentierte sich jedoch wahrlich nicht als willenloses Opfer. Dass die Kurstädter nach dem ersten Abschnitt trotzdem mit 3:0 führten, lag allerdings an deren individueller Klasse, die auch mit leidenschaftlichem Einsatz nicht zu egalisieren war. Auf der Gegenseite besaßen Evgenij Kozhevnikov und Sebastian Bongartz die besten Neusser Chancen, scheiterten jedoch an Torhüter Markus Keller.

Dass sich Hartnäckigkeit auszahlt, zeigte sich erst im zweiten Drittel. Sven Ernst setzte sich an der Bande durch und spielte vor das Tor, wo Niklas Hofmann im Nachschuss den Anschlusstreffer markierte. Der gab den Gastgebern weiteren Auftrieb, obwohl Manuel Weibler kurz danach in Überzahl den alten Abstand wieder herstellte. Eine Minute vor dem Drittelende störten die Krefelder Youngster Schaub und Kretschmann im Verbund mit Sebastian Bongartz konsequent den Nauheimer Spielaufbau und belohnten sich durch Letztgenannten mit dem 2:4 für ihr Engagement.

Auch den erneuten Rückschlag zu Beginn der letzten 20 Minuten durch eine sehenswerte Einzelleistung von Alexander Althenn steckten die NEV-Cracks gut weg und kamen durch Boris Fuchs noch einmal heran, der ebenso wie Kapitän Ronny Sassen nach mehrwöchiger Verletzungspause sein Comeback feierte. Dafür, dass es nicht mehr spannend wurde, sorgten Marius Pöpel und erneut Alexander Althenn, die mit einem Doppelschlag in der 46. Minute die Verhältnisse gerade rückten. Zwar zeigten sich die Neusser bis zur Schlusssirene weiter kämpferisch, nun verstärkt vorkommende Schwächen im Defensivverhalten nutzte das Team aus der Wetterau jedoch kaltschnäuzig aus.
Tore: 0:1 (8:07) Schwab (Gare, Baum), 0:2 (9:29) Baldys (Bauscher, Mangold), 0:3 (11:54) Gare, 1:3 (30:07) Hofmann (Ernst, Brings), 1:4 (35:13) Weibler (Piwowarczyk, Schwab/5-4), 2:4 (38:50) Bongartz (Kretschmann), 2:5 (43:32) Althenn (Piwowarczyk, Weibler), 3:5 (44:14) Fuchs (Schrills, Oltmanns), 3:6 (45:20) Pöpel (Piwowarczyk), 3:7 (45:57) Althenn (Weibler, Piwowarczyk), 3:8 (55:49) Barta (Piwowarczyk), 3:9 (57:09) Gare (Piwowarczyk, Schwab). Strafen: Neuss 10, Bad Nauheim 6. Zuschauer: 101.

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