Fünf Punkte gegen Top-Teams - Eispiraten weiter auf Kurs

Eispiraten erleiden zwei NiederlagenEispiraten erleiden zwei Niederlagen
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Insgesamt fünf Punkte nehmen die Eispiraten aus dem vergangenen Wochenende mit. Dabei musste man gegen zwei starke Teams antreten und sicherte sich, mit 12 Punkten Vorsprung auf den neunten Platz, den 3. Tabellenplatz.

Im Heimspiel setzten sich die Westsachsen gegen den EV Ravensburg durch. Gleich im ersten Powerplay gelang Peter Kathan der Führungstreffer für das Heimteam. Im Folgenden wurden die Gäste vor allem bei eigenen Überzahlsituationen gefährlich. So mussten die Eispiraten in der 4.Minute einige „Kracher“ von der Blauen Linie abwehren. Nachdem man im eigenen Powerplay in der 9.Minute nicht nachlegen konnte, brannte es in der 14 Minute erneut. Erst versuchte es Dolezal mit einem Bauerntrick, dann scheiterte Newhook am fast geschlagenen und liegenden Hätinen im Tor und letztendlich landete ein Nachschuss an der Latte. Viel Glück für die Eispiraten, die den Vorsprung in die erste Pause retteten.

Ins zweite Drittel starteten die Eispiraten ähnlich entschlossen wie schon ins Erste. Nach missglückter Ravensburger Abwehr nutzte Rusznyak seine Chance und baute die Führung auf 2:0 aus. Vadim Slivchenko setzte in der 33.Minute erfolgreich Akzente. Nachdem er die Scheibe ins gegnerische Drittel trug und die gesamte Gästeabwehr umkurvte, schoss er Torwart Dillmann scharf von der Seite an, der sich den Puck ins eigene Tor lenkte. Es folgte ein Torwartwechsel auf EVR-Seite. „Ich war nicht unzufrieden mit Dillmann, sondern ich habe versucht noch einmal ein Zeichen für das Team zu setzen.“, begründet Gästetrainer Gerhard Brunner diese Entscheidung nach dem Spiel. Am Offensivdrang der Eispiraten änderte dies nichts. Nach Waberski-Vorarbeit scheiterte Trygg in der 34.Minute nur knapp am eingewechselten Lonscher. Im erneuten Powerplay fiel dann das erste Tor der Gäste. Eiskalt spielte man einen Pass vors Tor, der von Mike Muller versenkt wurde. Das letzte Tor des Drittels fiel jedoch wieder für den ETC. Nach scharfem Pass von Veber im gegnerischen Drittel hielt Rusznyak gekonnt seinen Stock hin und fälschte den Puck, der dadurch ins Tor trudelte, ab. Somit gingen die Westsachsen auf Grund souveräner Chancenausnutzung mit drei Toren Vorsprung ins letzte Drittel.

Im letzten Abschnitt wurden die Ravensburger wieder gefährlicher. In der 44.Minute scheiterte Schütz direkt vor Hätinen. Besser machte es Peter Campbell in der 46.Minute. Einen Pass an den langen Pfosten brachte er zum 4:2 im ETC-Tor unter. Nach schönem Zuspiel von Heine setzte Slivchenko zum Alleingang an, doch unter Bedrängnis eines Abwehrspielers gelang kein platzierter Abschluss. In der 55.Minute sicherte ein solider Markus Hätinen im Tor des ETC den Zwei-Tore-Vorsprung. Einen Hammer von Muller fing er mit der Fanghand weg. Die dickste Chance der Gäste hatte in der 58.Minute Rusch, der am liegenden Torwart und dem Gehäuse vorbei schob. Somit freuten sich die Westsachsen über drei verdiente und erkämpfte Punkte.

Bis zum Penaltyschießen mussten die Eispiraten in Heilbronn zittern, ehe man sich über den 8.Sieg im 12.Spiel der Meisterrunde freuen konnte.

Das erste Drittel begann mit hohem Tempo zunächst ausgeglichen. Erst nach etwa 10 Minuten gelang es den Falken das Spiel etwas deutlicher zu bestimmen. Angetrieben wurden sie dabei von einem Powerplay in der 13.Minute, was Thomas Vogl erfolgreich mit dem 1:0 abschloss. Ein Powerplay des ETC in den letzten Minuten des ersten Drittels hätte bereits zum Ausgleich führen können, jedoch konnte man gute Chancen nicht im Tor der Gastgeber unterbringen.

Zu Beginn des zweiten Drittels mussten die Eispiraten mit einer Unterzahl ins Rennen gehen, die überstanden wurde. In der 25.Minute verhinderte Hätinen im Tor der Westsachsen einen weiteren Gegentreffer, nachdem er mit einem Bauerntrick überrascht wurde. In der 27.Minute gelang den Eispiraten im 5-3-Powerplay der Ausgleichstreffer. Auf Zuspiel von Slivchenko und Veber war es Doug Murray, der für den ETC einnetzte. Im weiteren Verlauf bereiteten die Eispiraten den Gastgebern deutlich mehr Probleme im Spiel. Erst durch eine weitere 5-3-Powerplaysituation, diesmal auf Seiten der Gastgeber, drückten die Falken wieder stärker auf die ETC-Hintermannschaft. Diese präsentierte sich jedoch kämpferisch und verhinderte ein weiteres Tor.

Verdientermaßen unentschieden gingen beide Teams in den letzten Spielabschnitt. Mit einem trockenen Handgelenkschuss gingen die Gastgeber durch Fabian Krull erneut in Führung. Nach dem Tor verlagerten sich die Gastgeber mehr aufs Kontern. Der ETC war nun gezwungen das Spiel zu machen. Ausgerechnet in Unterzahl war man damit erfolgreich. Heilbronn verlor im eigenen Drittel die Scheibe, Björn Friedl war zur Stelle und erzielte mit einem satten Schuss in den Winkel den erneuten Ausgleich. Damit entwickelten sich noch einmal kämpferische Schlussminuten, in denen Heilbronn auf einen weiteren Treffer drückte. Doch der ETC hielt dagegen und sicherte sich den ersten Punkt.

Nachdem man in der Verlängerung immer noch keine Entscheidung herbeiführen konnte, mussten beide Teams ins Penaltyschießen. Dabei scheiterten die Gastgeber am ETC-Schlussmann oder an den eigenen Nerven. Auf Seiten des ETC Crimmitschau traf zunächst Marius Trygg und dann auch noch Doug Murray und sicherten den Westsachsen den zweiten Punkt.

In den so genannten „Englischen Wochen“ treffen die Eispiraten bereits am morgigen Dienstag auf den SC Riessersee. Spielbeginn gegen den aktuellen Sechstplazierten ist 19:30 Uhr!

Der SC Riessersee hatte den Eispiraten in der Vergangenheit vor allem auswärts große Probleme bereitet. In beiden absolvierten Auswärtsspielen mussten die Eispiraten die Rückreise aus Garmisch ohne Punkte antreten. Vor allem bei der 0:2-Niederlage im ersten Aufeinandertreffen in der Meisterrunde schienen den Eispiraten die Ideen ausgegangen zu sein, den SCR zu besiegen. Nach sechs Siegen und sieben Niederlagen (Stand: 08.03.2006) reihten sich die Garmischer auf Platz sieben der Meisterrunde ein. 38 Gegentore bei 33 erzielten Treffern sorgten dabei für ein negatives Torverhältnis.


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