Freiburg: Sieg über die Nervosität und die Hannover Indians

Freiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in HannoverFreiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in Hannover
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Es war ein typisches Playoffspiel, meinten beide Trainer nach dem Spiel unisono – konsequente Abwehrarbeit und Kampf um jede Scheibe. Beide Teams starteten sehr nervös, doch die Freiburger fanden schneller in das Match und spielten zahlreiche große Chancen heraus, ohne jedoch den Puck in die Maschen befördern zu können. Aber bei einem Powerplay in der zwölften Minute traf dann Kottmair zum umjubelten 1:0. Die Wölfe bestimmen in der Folgezeit weiter das Spiel, ohne jedoch Indians Torwart Kondelik überwinden zu können.

Im zweiten Drittel ließ dann die Laufbereitschaft der Wölfe nach und die Indians fanden immer besser ins Spiel. Die vierte Sturmreihe setzte Peter Salmik nur im ersten Drittel ein. Undiszipliniertheiten führten zu Strafzeiten, wovon Chamberlain eine zum 1:1 nutzt. Den Gästen gelang es die Freiburger mit ihrem kanadisch geprägten Spiel unter Druck zu setzen.

Im dritten Drittel agierten dann die Wölfe wieder sehr konzentriert und erarbeiteten sich zahlreiche sehr gute Chancen, doch Endstation war immer wieder der überragende Indians Torwart Roman Kondelik. Alles sah nach einer Overtime aus, als Roman Kadera den Puck an Kondelik vorbei ins Indians Tor beförderte. Die Freiburger Fans waren völlig aus dem Häuschen und es waren nur noch 19 Sekunden zu spielen. Joe West nahm eine Auszeit, gab Anweisungen und beorderte seinen Torwart zugunsten eines Feldspielers vom Eis. Die Hannoveraner kamen ins Freiburger Drittel, attackierten Wölfe Torwart Glaser und versuchten eine Prügelei zu provozieren – eine Strategie die offensichtlich zuvor in der Auszeit besprochen worden war. Doch auch diese Tricks konnten den verdienten Wölfe Erfolg nicht verhindern, da sich die Wölfe nicht provozieren ließen und Schiedsrichter Sicorschi die Situation unter Kontrolle hatte. Über den Schiedsrichter ereiferte sich Joe West in der Pressekonferenz besonders – er gab ihm die Schulnote sechs. Nach diesem Heimerfolg lastet nun der Druck auf den Indians, die nun auf heimischem Eis gewinnen sollten und somit auch offensiver agieren müssen. (Dirk Metzeler)

Wölfe Freiburg - Hannover Indians 2:1 (1:0, 0:1, 1:0)

1:0 (11:04) Kottmair (Mares, White, 5/4)

1:1 (34:17) Chamberlain (Staltmayr, Doyle, 6-4)

2:1 (59:41) Kadera (Billich, Vozar)

Strafen: Freiburg 18 - Hannover 28 + 10min Chamberlain

Schiedsrichter: Sicorschi

Zuschauer: 2715

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