Four Points Cup: Eisbären unentschieden - Eislöwen verlieren gegen Nürnberg

Eislöwen verlieren mit 0:4 in SchweinfurtEislöwen verlieren mit 0:4 in Schweinfurt
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Im ersten Spiel dieses Tages traf der HC Energie Karlovy

Vary auf die Eisbären Berlin.
Vor rund 400 Zuschauern in der neuen Dresdner Eisarena

startete das Spiel pünktlich 15:30 Uhr. Die Eisbären machten gleich von Anfang

an Druck und hatten viele Chancen, die aber alle am gut aufgelegten

Torhüter Lukas Mensator scheiterten. Der Angriff Karlovy Vary´s hingegen wirkte

eher unbeholfen und abschlussschwach. Allerdings blieben die Konter der Tschechen

durchaus gefährlich. In der 10. Minute passierte es dann, die Eisbären konnten

duch Florian Busch (Hördler, Ustdorf) verdient 1:0 in Führung gehen. Das nicht

optimale Powerplay der Eisbären und die kompakte Abwehr der Tschechen sorgten

dafür, dass sich der Spielstand bis zur ersten Drittelpause nicht änderte.

Im zweiten Drittel konnten die Tschechen gleich zu beginn ein

deutliches Zeichen setzen. So machte Petr Kumstát (Němec, Skladaný) in der 25.

Minute prompt den Ausgleich. Karlovy Vary konnte das Spiel immer mehr an sich

reißen und hatte zahlreiche Konterchancen, die nur dank der Abschlussschwäche

der Tschechen, sowie Eisbären-Goalie Youri Ziffzer zu keinem zählbaren Ergebnis

führten.

Im dritten Drittel brach im Vergleich zu den ersten beiden

Spielabschnitten eine regelrechte Torschlacht aus, beide Teams drehten noch mal

auf und zeigten, dass noch lange nicht alle Reserven aufgebraucht waren.
Zuerst waren  die

Eisbären am Drücker, so konnten diese durch Deron Quint (Weiß, Felski) in der 41.

- und Brandon Smith (Braun, Gawlik) in der 45. Minute mit zwei Toren in Führung

gehen. Die Antwort der Tschechen folgte aber nur zwei Minuten später in Form eines

Doppelschlages. Zuerst traf Jan Košťál im Alleingang, nur 30 Sekunden später

stellte dann František Skladaný (Zucker) den 3:3 Endstand her.

Alles in allem war es ein sehr schnelles und kombinationsreiches

Spiel. Beide Mannschaften spielten sowohl technisches als auch körperbetontes

Eishockey. 

 
 
Im zweiten Spiel dieses Tages trafen die Dresdner Eislöwen auf

den  Four-Points-Cup Titelverteidiger,

die Sinupret Ice Tigers.
Da die Eislöwen erst seit knapp einer Woche im Training waren, hatten

sie noch ein paar U21 Testspieler mit an Board. Nürnberg machte

erwartungsgemäß viel Druck, den die Eislöwen anfangs mit Kontern ihrerseits aber

gut kompensieren konnten. In der 4. Minute gelang es den Ice Tigers dann das

erste Tor zu schießen. Petr Fical (Frank, Swanson) konnte den Puck im

Powerplay ohne Probleme am Dresdner Torhüter Michal Marik vorbei ins Tor

schieben.

Angespornt von dem Torerfolg erhöhte Nürnberg das Tempo nun

abermals, konnte aber die starke Dresdner Abwehr nicht überwinden. Auf der

anderen Seite hatte Dresden ebenfalls einige Torchancen, die aber aufgrund der

Harmlosigkeit des Eislöwen Sturms erfolglos blieben. In der 15. Minute gelang

es Nürnberg abermals mit einem schönen Alleingang von Sean Brown (Spylo) den

Dresdner Goalie Marik zu überwinden. Mit der verdienten Führung der Nürnberger,

die diese nicht zuletzt ihrem besseren Kombinationspiels und dem schnellen

umschalten von Abwehr auf Angriff zu verdanken hatten, ging es dann in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel setze Nürnberg seinen Druck fort und hatte

Chancen im Minutentakt. Allein ihrem Torhüter Marik hatten es die Dresdner zu

verdanken, dass die Bemühungen erfolglos blieben. Im Angriff allerdings blieben

die Eislöwen weiterhin zu harmlos, um etwas Zählbares verbuchen zu können. In

der 26. Minute war es dann David Cespiva (King), der den Spielstand auf  3:0 erhöhte. Nur drei Minuten später trafen die

Ice Tigers wiederum. Diesmal konnte Scott King (Periard) von der blauen

Linie abziehen und einnetzen. Bei Spielzeit 10:17 wechselte Dresden den

Torhüter und Eigengewächs Norbert Pascha bekam seine Chance.

Nur drei Minuten dauerte es bis auch Norbert Pascha - verlassen

von seiner Abwehr - hinter sich greifen musste. Völlig freistehend konnte Ahren

Spylo (Leeb, Brown) zum 0:5 einschieben. Bei den Eislöwen war nun die Luft raus,

sie wirkten zunehmens müde gespielt und beschränkten sich bis Ende des zweiten

Drittels nur noch auf die Abwehr im eigenen Drittel.

Das dritte Drittel fing an wie das letzte aufhörte. Dresden war

am Ende seiner Kräfte und so dauerte es nur knapp vier Minuten bis der Puck abermals

hinter Norbert Pascha einschlug. So war es diesmal Michel Periad (Swanson,

Savage), der auf 0:6 erhöhen konnte. Dresden hatte danach noch zwei riesen Chancen

durch Musial und Glück, die die Eislöwen allerdings wiederrum nicht nutzen

konnten. So konterten die Ice Tigers munter weiter. In der 47. Minute ein

Alleingang von Petr Fical, der quer passte auf Brian Swanson und dieser netzte

zum 0:7 ein. Das letzte und schönste Tor des Abends schossen wiederum die

Nürnberger. Scott King versuchte einen Bauerntrick, traf aber nur den Pfosten

und genau da stand David Cespiva goldrichtig und schob zum 0:8 Endstand ein.

(ov)

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