Fires Kampf um Platz sechs

Schon wieder zweistellig verlorenSchon wieder zweistellig verloren
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Am kommenden Wochenende stehen für die Mannschaft von Deggendorf Fire zwei weitere Spiele auf dem Plan. Am Freitag um 20.15 Uhr trifft man in der heimischen Eissporthalle auf den EHC Klostersee, ehe man am Sonntag um 18 Uhr sich auswärts mit dem ESV Kaufbeuren misst.

Der EHC Klostersee steht momentan auf Platz sechs der Oberliga Süd und hat auf Deggendorf Fire vier Punkte Vorsprung. Bei den Oberbayern hat das Verletzungspech so richtig zugeschlagen und einige wichtige Leistungsträger wie Jared Mudryk, Florian Saller und Michael Saller außer Gefecht gesetzt; zudem spielt Max Kaltenhauser nun für Dresden. Aber die Mannschaft des EHC Klostersee hat in letzter Zeit durch gute Ergebnisse aufhorchen lassen, so schlug man am letzten Sonntag den ESV Kaufbeuren mit 4:1. Auch wieder mit dabei in Klostersee ist ein alter Bekannter. Martin Sauter hat auch schon in Deggendorf Eishockey gespielt und wurde vom EHCK reaktiviert, was sich, wenn man die Bilanz von Martin Sauter mit einem Tor und vierzehn Vorlagen in zwölf Spielen ansieht, auch schon bezahlt gemacht hat. Sicherlich keine leichte Aufgabe für Fire.

Gegen den ESV Kaufbeuren war für die Mannschaft von Fire in den bisherigen vier Partien nichts zu holen. Aber im letzten Spiel hatte das Team von Trainer Gert Kompain die Allgäuer fast am Rande einer Niederlage. In einem sensationellen Comeback drehte man einen 1:5-Rückstand auf 6:5, doch am Ende musste man sich dem clevereren Team aus Kaufbeuren mit 7:8 beugen. Trotz der Niederlage des ESV am letzten Sonntag beim EHC Klostersee steht die Mannschaft von Trainer Marcus Bleicher auf Platz 3 der Oberliga Süd und hat zehn Punkte Rückstand auf die punktgleichen Spitzenreiter aus Peiting und Rosenheim. Außerdem konnte man in diesem Jahr bereits die Starbulls Rosenheim mit 5:2 besiegen.

Bei Deggendorf Fire fällt Marc-Antoine Boucher aus, der sich im Spiel gegen die Black Hawks Passau eine Schultereckgelenksprengung zugezogen hat. Der Mannschaftsarzt hat die Schulter ruhig gestellt und bei optimalem Heilungsverlauf wird Marc-Antoine Boucher in sechs Wochen wieder mit dem Training beginnen können. Markus Ruderer dagegen ist wieder einsatzbereit, nach dem er gegen Passau einen Puck ins Gesicht bekommen hat. Nur ein Veilchen erinnert noch daran. Erst kurz vor dem Spiel wird Gert Kompain die Katze aus dem Sack lassen, wer von den fünf Kontingentspielern pausieren wird.