Fire verliert trotz starker Leistung

Schon wieder zweistellig verlorenSchon wieder zweistellig verloren
Lesedauer: ca. 1 Minute

Wie ernst Deggendorf Fire inzwischen von den anderen Teams der Oberliga genommen wird, konnte Gästetrainer Frank Gentges nach dem Spiel in der Pressekonferenz berichten: Schon mehrere Stunden vor Spielbeginn waren die Gäste aus dem Ruhrgebiet an der Donau eingetroffen, um von Beginn an hellwach auf dem Eis zu stehen. Zum Leidwesen des DSC, der mit 2:4 verlor, gelang dies auch. Dennoch bot Fire ein gutes Spiel.

So begann dann auch die Partie: Während Dortmund vom Eröffnungsbully weg Druck machte, wirkte Fire in dieser Phase zu schlafmützig und hatte schließlich auch noch Pech: Beim 0:1 nach nur 43 Sekunden lenkte Goalie Niklas Treutle den Puck unglücklich ins eigene Tor und beim 0:2 schaffte es Gästestürmer Sakaluk den Puck aus unmöglichen Winkel ins Tor zu schieben. Deggendorf gab sich allerdings nicht auf, sondern kämpfte sich zurück ins Spiel: Herbert Geisberger erzielte in der 14. Minute in Überzahl den wichtigen Anschluss. Dortmund stellte zwar nur wenig später den alten Abstand wieder her, doch Fire war nun deutlich besser im Spiel und auch die tolle Kulisse von mehr als 900 Zuschauern ging jetzt voll mit. Ab dem zweiten Abschnitt war bei den Gästen ein deutliches Nachlassen der Kräfte zu erkennen, während Fire nicht locker ließ. Die immer intensiveren Angriffsbemühungen wurden in der 28. Minute belohnt: Daniel Lupzig verwertete einen Abpraller nach einem satten Schuss von Andreas Maier zum 2:3.

Der DSC drängte nun weiter auf den Ausgleich, was sich unverändert auch im Schlussdrittel fortsetzte. Selbst wenn beide Mannschaften mit gleicher Spielerzahl agierten, glich das Deggendorfer Spiel phasenweise einem Powerplay. Als dann die wieder starke junge Reihe mit Ortolf, Ruderer und Lupzig den Puck in der 51. Minute gemeinschaftlich über die Linie gestochert hatte, kannte der Jubel beim heimischen Anhang kein Halten mehr. Nur einer hatte den Überblick verloren: Schiri Seckler verweigerte dem völlig korrekten Treffer wegen angeblichen Torraumabseits die Anerkennung. Was aber nicht die letzte Fehlentscheidung des Unparteiischen bleiben sollte: Als Fire-Coach Norbert Weber kurz vor Ende des Spiels Treutle zu Gunsten eines 6. Feldspielers aus dem Tor genommen hatte und Fire alles nach Vorne geworfen hatte, ignorierte der Mann in schwarz-weiß ein klares Foul an Kapitän Michael Fendt, das es Gästestürmer Sakaluk erst ermöglichte, an den Puck zu kommen. Dieser konnte dann fast unbedrängt ins leere Deggendorfer Tor einschieben.