Fire testet gegen Miesbach und Dingolfing

Schon wieder zweistellig verlorenSchon wieder zweistellig verloren
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Nach einem spielfreien Sonntag am vergangenen Wochenende stehen diesmal sowohl am Freitag als auch am Sonntag Vorbereitungsspiele für Deggendorf Fire auf dem Programm.

Am Freitag geht es zu Oberligaabsteiger TEV Miesbach. Die Oberbayern hatten in der abgelaufenen Saison den letzten Tabellenplatz belegt und sich anschließend für den Abstieg in die Bayernliga entschieden. Dort will man endlich das machen, was in der Oberliga über Jahre hinweg nicht funktioniert hat: Man will im oberen Tabellenbereich mitspielen. Da sich der Kader, was die deutschen Spieler betrifft, nicht wesentlich verschlechtert hat, sondern zum Beispiel mit Matthias Hart aus Rosenheim oder Torhüter Florian Hochhäuser, der aus Grafing gekommen ist, erfahrene Spieler verpflichtet werden konnten, scheint dieses Ziel durchaus realistisch.

Im Heimspiel am Sonntag, 13. September, geht es ab 18:30 Uhr im Deggendorfer Eisstadion gegen den EV Dingolfing wieder um den Donaupokal. Die Isarrats signalisieren mit ihren Neuzugängen ebenfalls ihre Angriffslust auf die vordere Tabellenregion. Zehn Neuzugänge konnte der ehemalige Deggendorfer Trainer Günter Eisenhut nach Dingolfing lotsen. Die Prominentesten sind dabei sicherlich die ehemaligen Deggendorfer Philipp Weinzierl und Kevin Weinberger, Vladimir Gomov aus Passau, die Brüder Sergej und Alexej Piskunov aus Burgkirchen oder der ehemalige polnische Nationalspieler Robert Suchomski. Zudem versucht Johannes Saßmannshausen ein Comeback, nachdem er in Deggendorf auf Grund einer Hüftverletzung eigentlich seine Karriere bereits beendet hatte.

Bei Deggendorf sind nach ihren leichten Blessuren, Andreas Maier und Sandro Agricola wieder ins Training eingestiegen. Peter Meier fällt mit einer Knieverletzung nach wie vor aus.

Für Trainer Norbert Weber geht es nach wie vor darum, die richtige Reihenzusammensetzung zu finden und die Spieler ins System zu integrieren: „Wir müssen 13 Neuzugänge einbauen, die sich nicht kennen und die Spieler, die von letztem Jahr noch hier sind, haben fast alle nicht oder nur wenig gespielt. Da muss jetzt jeder erst einmal seine Rolle finden.“ Die Rolle des Kapitäns wurde inzwischen neu, aber noch nicht endgültig besetzt: „Manuel Bayer war im ersten Spiel als erfahrenster Deggendorfer Spieler Kapitän, aber jetzt, wo man die Charaktere bereits ein wenig kennt, habe ich Michael Fendt gefragt, ob er die Aufgabe übernehmen würde.“ Fendt, mit seinen erst 30 Jahren, ältester Fire-Spieler, wird nun zumindest in den nächsten Wochen das "C" auf der Brust tragen.

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