Fire macht es spannend

Schon wieder zweistellig verlorenSchon wieder zweistellig verloren
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Erst im Penaltyschießen gewann Oberligist Deggendorfer SC sein Testspiel gegen den VER Selb aus der Bayernliga mit 4:3.

Obwohl Fire schon in der dritten Spielminute durch Herbert Geisberger mit 1:0 in Führung gehen konnte, tat man sich in der Folge schwer mit dem Gegner – oder man machte sich mit zahlreichen Strafzeiten selbst das Leben schwer, denn Selb, gespickt mit zahlreichen erfahrenen Haudegen wie Sergej Waßmiller oder dem ehemaligen Zweitligatopscorer Martin Sekera zeigte gerade im Powerplay, welche Routine und Abgeklärtheit in dieser Mannschaft stecken. „28 Strafminuten sind einfach zu viel und in Unterzahl waren wir teilweise zu passiv“, zog auch Trainer Norbert Weber nach dem Spiel Bilanz. Nach dem 1:3-Rückstand nach dem ersten Spielabschnitt, der vor 334 Zuschauern auch noch nach 40 Spielminuten Bestand hatte, dauerte es bis Mitte des letzten Drittels, ehe sich die Mannen um Neu-Kapitän Michael Fendt in das Spiel zurückkämpfen konnten, um durch Bogdan Selea und Stefan Ortolf, der in Unterzahl einen feinen Pass von Markus Ruderer aufgenommen und im Alleingang vollstreckt hatte, doch noch den Ausgleich zu schaffen. Im anschließenden Penaltyschießen konnten wiederrum Selea und Ortolf den Selber Schlussmann überwinden, während Niklas Treutle im Deggendorfer Tor seine ganze Klasse zeigte und beide Versuche der Gäste parierte.

Co-Trainer Marten Pielmeier nach dem Spiel: „Man hat deutlich gesehen, dass zahlreiche Spieler in der letzten Saison kaum Eiszeit hatten und jetzt erst mal wieder Spielpraxis bekommen müssen.“ Für „Nore“ Weber gilt es jetzt die gewonnenen Eindrücke zu verarbeiten und das Spiel seiner Mannschaft zu verbessern: „Die Vorbereitung ist dazu da, Fehler zu erkennen und daran zu arbeiten. Wir müssen in Unterzahl besser werden und auch die Chancenverwertung war noch nicht ideal.“ Nicht mit von der Partie waren gegen Selb Torhüter Sandro Agricola, der an einer Muskelverhärtung laboriert, Andreas Maier, der sich mit Leistenbeschwerden plagt, und Peter Meier, der voraussichtlich noch bis Mitte September auf Grund einer Knieverletzung pausieren muss.