Fire kämpft Blue Lions Leipzig nieder

Schon wieder zweistellig verlorenSchon wieder zweistellig verloren
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Die nächste weite Reise stand für den Deggendorfer SC auf dem Oberliga-Programm. Das Spiel in Leipzig rundete die „nordischen Wochen“, man trat innerhalb von einer Woche gegen drei Nordclubs an, ab. Dabei gewann Fire bei den Blue Lions mit 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0) nach Verlängerung.

Mit der richtigen kämpferischen Einstellung ging Deggendorf in die Partie. Leipzig begann wie erwartet stark. Immer wieder erkämpften sich die Aufsteiger große Tormöglichkeiten, doch sowohl die Abwehr, als auch Reinhard Haider waren hellwach und konnten einen Rückstand verhindern. In der 12. Minute sollte sich das Auslassen der Chancen rächen. Eric Thomassian wurde von Jamie Dowhayko mustergültig bedient und erzielte den 1:0-Führungstreffer für Fire. Die Blue Lions wirkten ein wenig geschockt, Fire konnte sich nun ein wenig von den Angriffen erholen und machte das Spiel. Mit der knappen Führung ging es schließlich auch in die Kabine. Im zweiten Drittel eigentlich das selbe Bild. Wieder begannen die Leipziger stark, doch die Abwehr um Chef Jan Schinköthe ließ einfach keine zwingenden Chancen zu. In der 29. Minute, Leipzig hatte einen Mann mehr am Eis, fiel dann jedoch der Ausgleich. Im Nachgestochere war Maris Kruminsch der Torschütze. Den psychologischen Vorteil holte sich Fire aber schnell wieder zurück: Thomas Kulzer konnte mit einem Tor in Überzahl quasi im direkten Gegenzug den erneuten Führungstreffer erzielen. Leipzig wollte den Stand wieder ausgleichen, kam jedoch einfach nicht zu klaren Tormöglichkeiten. Im Schlussabschnitt war es letztlich wieder ein Spiel auf ein Tor, und zwar auf das von Reinhard Haider. Leipzig baute viel Druck auf, doch mit Kampf und Einsatz wehrte sich Deggendorf Fire dagegen. Ein Konter von Endraß schien zwar scheinbar im Tor zu sein, der Hauptschiedsrichter erkannte das Tor nach Rücksprache mit den Linienrichtern jedoch nicht an. Das wäre wohl die Vorentscheidung gewesen. In der 59. Minute, die Gäste nahmen Keeper Sebastian Staudt für einen sechsten Spieler aus dem Tor, musste man dennoch den Ausgleich hinnehmen. So ging es also in die Verlängerung. Mit vier gegen vier erarbeiteten sich die Leipziger kurz nach Beginn der Overtime eine große Möglichkeit, doch es blieb beim 2:2. Nach drei Minuten wurde Schinköthe so frei gespielt, dass er alleine vor Staudt abschließen konnte. Dabei verzögerte er so lange, dass der Keeper letztlich ohne Abwehrchance da stand und der Puck im Tor landete.

Tore: 0:1 (12.) Thomassian (Dowhayko, Collingham), 1:1 (29.) Kruminsch (Witting/5-4), 1:2 (31.) Kulzer (Bayer, Greilinger/5-4), 2:2 (59.) Müller (Hofverberg, Czajka/6-5), 2:3 (64.) Schinköthe (Weinzierl, Sicinski). Strafen: Deggendorf 12, Leipzig 8. Zuschauer: 1115.

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