FASS gewinnt mit zehn Feldspielern

FASS BerlinFASS Berlin
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Eher abwartend begannen beide Mannschaften. Der erste richtige Angriff der Akademiker brachte die Führung in der dritten Minute. Benjamin Hecker mit einem langen Pass aus dem eigenen Drittel auf Vincent Schlenker, der auf Patrick Czajka ablegte. Der ließ noch einen Verteidiger stehen und tanzte John aus - 0:1. FASS machte danach die Räume eng und die Rostocker fanden keine Mittel. Der erste gefährliche Schuss auf den Kasten von Nitschke kam in der siebenten Minute. Die Mannschaft von Chris Lee war in diesem ersten Abschnitt dem 0:2 näher als die Piranhas dem Ausgleich, es blieb aber bei der knappen Führung.

Im zweiten Abschnitt dasselbe Bild. FASS attackierte früh, blieb zweikampfstark und erstickte die meisten Rostocker Aktionen schon vor dem Abschluss. Eine Einzelaktion von Jens Stramkowski brachte dann aber doch den zu diesem Zeitpunkt überraschenden Ausgleich. Über das halbe Spielfeld kam er bis hinter das Tor von Benjamin Nitschke und konnte von dort Eric Haiduk anspielen, der ohne Schwierigkeiten ausglich (33.). FASS erholte sich von dem Ausgleich ziemlich schnell und kam in der 40. Minute in Überzahl zur erneuten Führung. Benjamin Hecker auf Patrick Czajka, der, anstatt selber abzuschließen, uneigennützig auf den mitgelaufenen Henry Haase ablegte. Ein völlig leeres Tor ließ sich der Youngster im Team nicht entgehen – 1:2.

Im letzten Drittel blieb Rostock zwar bemüht, aber FASS machte das, was am Freitag leider nicht gelungen war nahezu perfekt – eine Verwaltung des Ergebnisses. Und das Team blieb über die ganze Zeit mit Kontern gefährlich. Einer dieser Konter führte zum 1:3. Patrick Czajka über links auf Benjamin Hecker, der kurz und trocken abzog (45.). Das 2:3 durch den wohl besten Rostocker Jens Stramkowski brachte dann noch mal Aufregung sowohl auf dem Eis als auch auf den Rängen. Die FASS-Spieler reklamierten den Treffer, weil er mit dem Schlittschuh erzielt wurde. Aber vergeblich, Hauptschiedsrichter Möhring gab ihn (50.). Es folgte noch ein Aufbäumen bei den Hausherren, aber Christian Gries beendete auch das gut zwei Minuten später. Ein eher harmloser Schuss rutschte Patrick Hoffmann an der Fanghand vorbei ins Netz. Tore fielen danach nicht mehr und somit blieb es schließlich bei dem 2:4.

Benjamin Nitschke äußerte sich nach dem Spiel übrigens zu den beiden vermeintlichen Schlittschuhtoren gegen ihn: „Am Freitag kam die Scheibe durch einen Kick auf mein Tor. Die konnte ich noch abwehren, aber danach war noch einer mit dem Schläger dran. Und heute war es auch keins. Die Scheibe prallte mehr von der Kufe des Rostockers ab, eine aktive Bewegung zum Puck war es nicht.“

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