FASS gegen Kondelik

FASS gegen KondelikFASS gegen Kondelik
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Abgesehen von den Langzeitverletzen (Hecker, Kugler) und den schon unter der Woche bekannt gewordenen Ausfällen (Gries, Haase, Schlenker, Supis) kamen bei den Hausherren vor dem Spiel auch noch Christian-Alexander Leers (Zahn-OP) und Paul Konietzky hinzu, so dass man das Fehlen von insgesamt acht Stammspielern zu beklagen hatte. Unterstützung gab es aber mit Roberto Geiseler und Arvid Schwarzbach von den Eisbären Juniors sowie Jari Pietsch von den Dresdener Eislöwen, so dass beide Teams drei komplette Blöcke aufboten. Nach gut acht Minuten Abtasten waren es dann zunächst die Chemnitzer, die am lautesten auf sich aufmerksam machten; Kevin Geier traf aber nur den Pfosten. Knapp eine Minute später zeigte dann auch das Team von Chris Lee seine Torgefährlichkeit; Patrick Neugebauer verzog jedoch knapp. Nach einem Schuss an den Außenpfosten durch Michal Vymazal (13.) übernahmen dann die Akademiker das Kommando und es schien nur ein Frage der Zeit, wann es hinter Roman Kondelik einschlagen sollte, jedoch scheiterten Daniel Kuch (14.) und Anders Johnsson (16.) am Chemnitzer Schlussmann. Patrick Czajka (15.) spielte Kondelik zwar aus, sein Schuss ging jedoch über das Tor. Und genau in diese Phase fiel der Führungstreffer für die Wild Boys. Bei einem Zweikampf an der blauen Linie hantierte Jan Schmidt eher unglücklich mit seinem Schläger, in den Mike Losch mehr oder weniger hineinfuhr. Hauptschiedsrichter Metzkow zeigte die Strafe an und ließ weiterlaufen; Toni Uhlig nutzte diesen kleinen Moment der Unordnung in der Akademiker-Abwehr und vollendete zum 0:1 in der 17. Minute.

Im zweiten Drittel bot sich nahezu das selbe Bild. Die Akademiker, die in diesem Abschnitt fast doppelt so viele Torschüsse wie die Wild Boys hatten, agierten und Chemnitz reagierte. Die größten Chancen zum Ausgleich hatten Roman Veber in der 27. beziehungsweise Fabio Patrzek und Patrick Czajka in der 38. Minute, doch auch sie zogen den Kürzeren gegen den Wild Boy mit der Nummer 11. Aufregung in diesem fairen Spielabschnitt gab es dann noch mal 15 Sekunden vor Drittelende, als Fabio Patrzek nach einer vermeintlichen Fehlentscheidung allzu heftig bei Hauptschiedsrichter Metzkow protestierte; eine Disziplinarstrafe gegen den Stürmer war die Folge.

Im Schlussdrittel waren es dann die Chemnitzer, die sich wacher präsentierten. Nachdem die Akademiker im eigenen Drittel die Scheibe vertändelt hatten, reichte ein schnelles Zuspiel aus. Björn Schenkel fand zwar in Jimmy Hertel seinen Meister, Esbjörn Hofverberg staubte jedoch zum 0:2 ab. Danach machten die Wild Boys das, was sie schon in den vorangegangenen Spielen gegen das Team von Chris Lee gezeigt hatten; sie zogen sich zurück und verließen sich dabei auf ihre Defensivstärke, ihren Torhüter sowie ihre Konter. Und alles, was die Hausherren bis zum Ende auch anstellten; es fand sein Ende bei Roman Kondelik. Aber auch Jimmy Hertel musste bis zu seiner Herausnahme zu Gunsten einer sechsten Feldspielers kurz vor Schluss noch einige Male Kopf und Kragen riskieren. Es blieb schließlich bei diesem 0:2, womit die Wild Boys nach den Saale Bulls in die Zwischenrunde einzogen.

Die Akademiker müssen nun zusehen, dass sie aus den verbleibenden vier Spielen (2 H/2 A) die erforderlichen Punkte für eine gute Ausgangsposition zur Pokalrunde bekommen. Erfurt (3.) ist fünf Punkte voraus, die Jonsdorfer Falken (6.), gegen die man im direkten Vergleich vorne liegt, sind nur drei Punkte zurück. Anbieten würde sich dafür das nächste Wochenende, wo es im Heimspiel-Doppelpack im Erika-Hess-Eisstadion zunächst am Freitag gegen die Wölfe Schönheide (18. Februar, 19.30 Uhr) und am Sonntag (20. Februar, 14 Uhr) gegen die Saale Bulls Halle geht.

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