Falken: Ungefährdeter 5:1 Sieg in Peiting

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Die Heilbronner Falken bleiben weiterhin ungeschlagen – in fremden

Stadien. Punktlos im heimischen Stadion musste der EC Peiting bleiben.

Die Mannen von Trainer Hans Schmauser hatten den Käthchenstädtern

nichts entgegen zu setzen.

 

Ohne den, aus gesundheitlichen Gründen daheimgebliebenen, Kapitän

Jean-Francois Caudron angereist, überrannten die Falken ab der ersten

Spielminute die perplexen Peitinger. Und schon nach knapp eineinhalb

Minuten zappelte der Puck hinter Elche-Schlussmann Varian Kirst im

Netz. Chris Stanley war für Heilbronn erfolgreich gewesen.


Die Reihe mit Chris Stanley, Frank Petrozza und André Schietzold

wirbelte die Abwehr der Bayern gehörig durcheinander. Der nächste

Jubelschrei der Falkenanhänger hallte in der 4. Spielminute durch die

Halle. Petrozza hatte in Überzahl abgezogen und die Scheibe durch die

Beine von Kirst im Netz untergebracht. Damit nicht genug, Chris Stanley

erhöhte gar nach einer weiteren Minute auf 0:3. Varian Kirst verließ

nach diesem Treffer sein Gehäuse und für ihn kam Florian Hechenrieder.

Damit stoppte auch erstmal die Torflut der Falken.


Waren in der ersten Drittelhälfte nur Peitinger auf der Strafbank

gesessen, so gehörte die letzten 10 Minuten des ersten Drittel die

Strafbank ganz allein den Akteuren vom HEC. Kurz vor Drittelende nutze

Ligentopscorer Ryan Huddy eine 5-gegen-3-Überzahl zum 1:3 Treffer.


Im Mittelabschnitt gestaltete sich der Spielverlauf eher langweilig.

Die Falken hatten einige Gänge zurückgeschalten, was der Überlegenheit

allerdings keinen Abbruch tat. Peiting kam zwar zu einigen Chancen, war

aber zu harmlos im Abschluss, sodass Falken-Keeper Danny Aus den Birken

keine Mühe hatte seinen Kasten vor einem weiteren Gegentreffer zu

schützen. Zweieinhalb Minuten vor Drittelende fasste sich die

Paradereihe um Petrozza in Überzahl noch einmal ein Herz und zeigte mit

einer wunderschönen Tic-Tac-Toe-Kombination, die durch Schietzold

vollendet wurde, wie einfach doch Tore schießen sein kann.

Auch im Schlussabschnitt bot sich das gleiche Bild. Peiting kämpfte

zwar, um das Spiel noch spannend zu gestalten, hatte aber gegen die

Abwehr der Falken nichts auszusetzen. Selbst bei doppelter Überzahl kam

auf der Gastgeberseite kaum einmal die Powerplay-Aufstellung zustande.

Zu gut agierten die Württemberger in Unterzahl. Den einzigen Höhepunkt

des letzten Spieldrittels bot Manuel Weibler, als er liegend und im

dritten Nachschuss das 1:5 markierte.

 

Die Auswärtsserie der Falken hält also an. Jetzt sollten die Cracks von

Rico Rossi am Sonntag in der Knorr Arena gegen den TEV Miesbach zeigen,

dass sie auch daheim eine Macht sein können. Miesbach darf auf keinen

Fall unterschätzt werden. Zwar gewannen die Falken das erste Spiel

deutlich mit 7:1, doch seitdem hat sich der TEV stetig gesteigert und

auch schon einige Punkte eingefahren. Es liegt also an Rossi seine

Jungs richtig einzustellen. (FG82)