Falken rupfen Indians

Erster Neuzugang der IndiansErster Neuzugang der Indians
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Mit einem in der Höhe absolut verdienten 3:6 verloren die

Hannover Indians ihr gestriges Heimspiel gegen die Falken aus Heilbronn.

Das Spiel: Er war sowas wie der Mann

des Spiels bei den Hannover Indians. Stürmer Jordan Webb setzte im Spiel gegen

die Falken die Akzente auf dem Eis. Erst leitete er mit einem Puckverlust an

der Mittellinie die Führung der Gäste ein. Dann war er der wenigen Spieler in

den Reihen seiner Indians, die auch nur annähernd ihr Leistungspotential

zeigten. Zu guter Letzt lieferte er sich sechs Minuten vor Ende der Partie mit

dem Heilbronner Fabio Carciola eine handfeste Schlägerei, die für beide mit

einer Spieldauerdisziplinarstrafe endete.

Das

Unheil für die Niedersachsen begann mit dem bereits erwähnten Puckverlust von

Webb nach drei Minuten, die Luigi Calce für die Gäste ausnutzte. Danach die

Indians bemüht zum Ausgleich zu kommen, hatten in der sechsten Minute durch

zwei Butler Schlagschüsse die Gelegenheit zum Ausgleich, doch der Indians

Verteidiger verfehlte sein Ziel nur knapp. Quasi im Gegenzug der nächste

Nackenschlag für das Thomson Team. Die Falken in Überzahl, ein Schlagschuss von

Trevor Jon Caig fand den Weg ins Tor des unsicheren Kondelik-Ersatzes Sandro

Agricola.

Wie

so oft in dieser Saison mussten die Indians sehr viel kräfteraubenen Aufwand

betreiben, um den Rückstand aufzuholen. Es sollte vorerst gelingen. Nach elf

Minuten fälschte Jan Welke einen Butler Schuss zum 1:2 ab. War es bereits eine

Partie mit Play-Off-Charakter, so wurde die Partie mit fortlaufender Spielzeit

noch intensiver. Beide Teams schenkten sich nichts, 30 Strafminuten nach dem

ersten Abschnitt auf dem Konto der Falken sprechen da eine deutliche Sprache.

Erneuter Jubel im Eisstadion am Pferdeturm brandete nach

29 Minuten auf. Jamie Chamberlain erzielte aus dem Gewühl heraus den Ausgleich

für seine Mannschaft. Doch lange sollte das Remis nicht halten. Nur drei

Minuten später fast schon komisch anmutende Abwehrversuche der

Indians-Verteidigung, die den Puck nicht aus ihrem Drittel brachten. Calce

bedankte sich mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend. Als Markus Rohde in

der 34. Minute mit einem Konter in Unterzahl das 3:3 auf dem Schläger hatte,

aber an Falken-Neuzugang Glaser scheiterte, war dies sowas wie die

Vorentscheidung. Carciola (36.) und Blank (49.) schraubten das Ergebnis auf

2:5. Ein letztes Aufbäumen der Hannoveraner gab es mit dem 3:5 durch Staltmayr

(55.), doch erneut Calce erzielte per Empty-Net-Goal den 3:6 Endstand her.

Am Rande: Zufrieden zeigte sich Ricco

Rossi nach dem Spiel auf der Pressekonferenz. „Es war heute ein heißes Spiel

von Anfang bis Ende, dies gehört wohl mittlerweile zur Geschichte zwischen

Hannover und Heilbronn. Das Spiel hatte fast schon Derbycharakter.“ Sein

Gegenüber Greg Thomson war außer sich über das Verhalten einiger seiner Spieler

bei der Schlägerei von seinem Stürmer Webb: „Es kann nicht sein, dass mein Team

bei dem Foul an Jordan Webb zuschaut, und er sich dann noch selber verteidigen

muss... Ich habe bei Heilbronn eine Mannschaft gesehen, wo jeder für jeden

gekämpft hat. Das hab ich bei uns vermisst.“  

Statistik: 0:1 (2:16) Calce 4-4; 0:2

(5,48) Caig (Carciola, Calce) 4-3; 1:2 (10:29) Welke (Butler, Meyer) 5-4; 2:2

(28:11) Chamberlain (Winkler, Doyle); 2:3 (30:41) Calce (Caudron, Blank); 2:4

(35:54) Carciola (Blank, Caig) 5-4; 2:5 (48:00) Blank (Weilert, Maurer); 3:5

(54:49) Staltmayr (Rohde, Meyer) 5-4; 3:6 (59:08) Calce (Kohl, Stolikowski) 4-6

Strafen:

Hannover 10 + 10 für Gall + 5 +20 für Webb – Heilbronn 30 + 10 für Calce +10

für Weibler + 5 + 20 für Carciola

Schiedsrichter:

Kleiner (Bremen)

Zuschauer:

2352

Jens Wilke

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